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28.03.2024

„go-cluster“-Kampagne: Clustermanagements stellen sich vor ...

In der neuen „go-cluster“-Kampagne sprechen Mitarbeitende aus Clustermanagements über sich und die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“ des BMWK. In dieser Ausgabe stellt sich Andreas Baur, Geschäftsführer vom BioLAGO e. V. – das Gesundheitsnetzwerk vor.

Das Bild zeigt Andreas Baur, Geschäftsführer des BioLAGO e. V. – das Gesundheitsnetzwerk
© BioLAGO/Neumann
Clustermanagements stellen sich vor: Andreas Baur, Geschäftsführer des BioLAGO e. V. – das Gesundheitsnetzwerk

Name: Andreas Baur
Funktion: Geschäftsführer
Cluster: BioLAGO e. V. – das Gesundheitsnetzwerk
Branche: Gesundheitswirtschaft (Diagnostik, Medizintechnik, Pharma, Gesundheits-IT)
im Cluster seit: 2008

„Wir verknüpfen Wirtschaft und Wissenschaft für Innovationen – für die smarte Gesundheitsversorgung von morgen!“

1. Welchen Bezug haben Sie zur Branche Ihres Clusters?

Das Gesundheitsnetzwerk BioLAGO e. V. ist 2008 als Bottom-up-Initiative der regionalen Gesundheitsunternehmen und Hochschulen entstanden. Das heißt, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft haben sich proaktiv zum gemeinsamen Austausch zusammengefunden und den Grundstein für die Clusterinitiative gelegt. Schnell war für die Stadt und den Landkreis Konstanz klar, dass dieses Engagement gewürdigt werden muss, um das große Potenzial der Gesundheitswirtschaft in der Region zu heben. Deshalb haben uns sowohl die Stadt als auch der Landkreis Konstanz besonders in der Startphase gefördert, damit sich die Clusterinitiative BioLAGO langfristig in der Region etablieren konnte.

Durch meine Position in der Stabstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz war mir der hohe Stellenwert der Gesundheitsindustrie für Konstanz und die Region bewusst. So kam es, dass ich bei der Gründung des BioLAGO e. V. die Geschäftsleitung des dynamischen Clusters übernommen habe.

Unsere Region zeichnet sich durch einen breit aufgestellten High-Tech-Mittelstand in den Bereichen Diagnostik, Medizintechnik, Pharma und Gesundheits-IT aus, der ergänzt wird durch exzellente Hochschulen, Kliniken und Versorgungslabore sowie einige große Leuchtturmunternehmen mit weltweiter Strahlkraft. Durch meine Erfahrung aus der Wirtschaftsförderung Konstanz habe ich einen direkten Bezug zu vielen regionalen Stakeholdern aus der Gesundheitsbranche – vom Start-up bis zum etablierten Unternehmen. Dadurch kann ich deren Bedürfnisse sehr gut aufnehmen, sodass diese in unserer Clusterorganisation in passgenaue, wirtschaftsfördernde Maßnahmen umgemünzt werden können.

Auf diese Weise ist es uns über die Jahre gelungen, das Profil des BioLAGO-Clusters immer weiter zu schärfen und die Diagnostik als unsere wichtigste Kernbranche zu etablieren. So zählen wir heute zu einem der drei führenden Diagnostik-Netzwerke in Deutschland.


2. Was sind Ihre konkreten Aufgaben/Tätigkeiten im Cluster? Welche Mehrwerte schaffen Sie für Ihre Mitglieder?

Als Geschäftsführer des Gesundheitsnetzwerks BioLAGO e. V. bin ich dafür verantwortlich, dass die mit dem ehrenamtlichen BioLAGO-Vorstand erarbeiteten Haushaltspläne und strategischen Ziele umgesetzt werden. Dabei leite ich ein 10-köpfiges Team, das sich bewusst divers zusammensetzt. Wir achten auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen sowie Vielfalt in der Altersstruktur. Meine Mitarbeitenden haben internationale Wurzeln und Erfahrungen, die in allen Bereichen der täglichen Arbeit zum Wohle der Mitglieder eingesetzt werden.

Der grenzüberschreitende Ansatz unserer Clusterinitiative zeichnet uns in besonderem Maße aus, denn unsere Mitglieder sind in der gesamten Vierländerregion Bodensee und darüber hinaus ansässig. Als internationales Netzwerk helfen wir aktiv mit, Ländergrenzen zu überwinden und Marktzugänge zu erleichtern. Denn im globalen Wettbewerb sind passgenaue Vernetzung und der Ausbau eines Wissensvorsprungs heute wichtiger denn je, um Marktvorteile zu sichern und weiter auszubauen. Wir sind davon überzeugt, dass erfolgreiche Innovationen nur durch zielführende Kooperationen zustande kommen. Deshalb bietet BioLAGO eine branchenfokussierte Plattform für Dialog und Austausch. So sind im BioLAGO-Netzwerk bereits über 650 Kooperation entstanden.

Darüber hinaus profitieren die BioLAGO-Mitglieder von branchenfokussierten Serviceangeboten wie Start-up- und Förderberatung, regelmäßigen Fort- und Weiterbildungsangeboten, Marketingmaßnahmen sowie Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung.
Zudem haben die BioLAGO-Mitglieder Zugang zu aktuellen Förderprojekten auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, die von BioLAGO koordiniert werden. Dabei erarbeiten wir Lösungsansätze für wichtige Zukunftsthemen der Gesundheitswirtschaft und initiieren Kooperationen. Ein Schwerpunkt ist dabei die Implementierung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. So entstehen neue Therapien, Produkte und Verfahren für die smarte Gesundheitsversorgung von morgen.


3. Warum lohnt sich für Sie und Ihre Mitglieder die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“?

Die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“ erhöht unsere Sichtbarkeit über regionale Grenzen hinweg. So ist es uns gelungen, Mitglieder aus ganz Deutschland und darüber hinaus zu gewinnen, die signifikante thematische Anknüpfungspunkte bei uns sehen, z. B. in der Diagnostik als zentrale Branche in unserem Netzwerk.

Die vielfältigen Angebote im Programm „go-cluster“ bieten uns zudem Zugang zu wertvollem Expertenwissen, sei es über den monatlichen „go-cluster“-Newsletter, im Rahmen von Veranstaltungen oder durch persönliche Unterstützung und Beratung.

4. Warum würden Sie das Programm „go-cluster“ weiterempfehlen?

Wir verstehen uns als leistungsstarkes Innovationscluster in der Vierländerregion Bodensee und sind stolz darauf, Mitglied im Programm „go-cluster“ zu sein. Der wertvolle Austausch mit anderen Clustern erlaubt es uns, immer wieder neue Synergien einzugehen, um uns kontinuierlich weiterzuentwickeln. So entsteht ein Wissenstransfer zwischen den Clusterorganisationen, der sowohl unserem Management als auch unseren Mitgliedern zugutekommt.

Aufgrund der vielfältigen, interdisziplinären Vernetzungsmöglichkeiten auf Augenhöhe mit renommierten Clusterorganisationen aus ganz Deutschland kann ich das Programm „go-cluster“ jedem Interessierten nur ans Herz legen.

Weiterführende Informationen

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