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01.02.2024

Clustermanagements stellen sich vor: Uwe Pfeil, Cluster Mobility & Logistics

In diesem Monat stellt sich Uwe Pfeil, Clustermanager beim Cluster Mobility & Logistics vor und gibt einen Einblick in seine Arbeit – und in die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Das Bild zeigt Uwe Pfeil,Clustermanager beim Cluster Mobility & Logistics
© R-Tech
Clustermanagements stellen sich vor: Uwe Pfeil,Clustermanager beim Cluster Mobility & Logistics

Name: Uwe Pfeil
Funktion: Clustermanager
Cluster: Cluster Mobility & Logistics
Branche: Mobility, Automotive, Logistik
im Cluster seit: 2009


„Technologie in Fahrt bringen!“

1. Wann sind Sie das erste Mal mit dem Berufsfeld Clustermanagement in Kontakt gekommen? Was hat Sie bewogen, Clustermanager zu werden? Welchen Bezug haben Sie zur Branche Ihres Clusters?

In Regensburg ist das Innovationsökosystem stark auf Cluster als Teil der regionalen Wirtschaftspolitik ausgerichtet. Daher gibt es eine lebendige Clusterszene mit Clustern wie dem IT-Sicherheitscluster, Cluster Sensorik, Biopark, Artificial Intelligence Regensburg und weiteren Clustern. Der Austausch über diese Cluster ist Teil meiner täglichen Arbeit. Ich bin daher schon seit 2009 mit dem Thema Cluster vertraut. Das Cluster Mobility & Logistics hat seinen Ursprung in einem ZIM-Innovationsnetzwerk. Aus diesem Netzwerk hat sich das heutige Cluster entwickelt. Die Aufgabenstellungen eines Innovationsnetzwerks, Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang von Wertschöpfungsketten zusammenzubringen und Innovationsprojekte voranzutreiben, sind nach wie vor der Kern unserer Cluster-DNA.

Ich bin Wirtschaftsingenieur und habe auch einen Teil meiner beruflichen Tätigkeit in der Automobilbranche verbracht. Daher bin ich mit der Branche vertraut und weiß um die Herausforderungen, denen sie sich heute und in Zukunft stellen muss. Die Transformation der Automobilwirtschaft und die Veränderungen im Mobilitätssystem prägen den Strukturwandel mit den Top-Themen: Elektrifizierung der Antriebe, Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung, vernetzte Mobilität, sowie die Resilienz von Lieferketten.

Die Mobilitäts- und Logistikbranche ist eine Schlüsselbranche für die Region Regensburg. Das Cluster Mobility & Logistics vereint Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dieser Branche und arbeitet daran, die Region als Innovationsstandort zu stärken. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Cluster ist eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Durch die Zusammenarbeit können neue innovative Lösungen entwickelt werden. Die Arbeit im Cluster Mobility & Logistics ist eine sehr motivierende Aufgabe, da sie einen positiven Beitrag zur Entwicklung der Region und der Wirtschaft leisten kann.

2. Was sind Ihre konkreten Aufgaben/Tätigkeiten im Cluster? Welche Mehrwerte schaffen Sie für Ihre Mitglieder?

Als Clustermanager bin ich für die strategische Ausrichtung des Clusters verantwortlich. Dazu gehört die Entwicklung und Umsetzung der Clusterstrategie, die Akquise von neuen Mitgliedern, die Organisation von Veranstaltungen und die Vernetzung der Clustermitglieder.

Unsere Mitglieder sind für mich der Dreh- und Angelpunkt der täglichen Arbeit. Im Wesentlichen geht es bei meinen konkreten Tätigkeiten und drei wichtige Hauptgebiete:

  • Innovationen vorbringen: Welche technologischen Themen sind wichtig, wie berührt das unsere Mitglieder und wie schaffen wir es neue Technologien für die Clustermitglieder nutzbar zu machen?
  • Services für Mitglieder: Identifikation der Bedarfe, Aufbau neuer Clusterservices und Evaluierung bestehender Clusterservices.
  • Öffentlichkeitsarbeit und PR: Wie können wir bestmöglich die Kompetenzen der Clustermitglieder, des Clusters und der Region vermarkten, z. B. durch Gemeinschaftsstände bei internationalen Leitmessen, durch Social Media Kampagnen, durch Organisation von Konferenzen und Kongressen?

Das Cluster Mobility & Logistics ist ein stark serviceorientiertes Cluster. Alle Aktivitäten richten sich nach den Bedürfnissen der Mitglieder. Ein Beispiel dafür ist der Ausbau des Service International Matchmaking. Dieser Service wird auf der Basis von Umfragen, Gesprächen und Interviews mit den Mitgliedern entwickelt. Eine der wichtigsten Aufgaben des Clusters ist die Unterstützung der Zusammenarbeit der Mitglieder. Vernetzung schafft Vertrauen. Vertrauen ist die Grundlage für Zusammenarbeit. Zusammenarbeit führt zu Projekten.

3. Welche Mehrwerte bietet Ihnen und Ihren Mitgliedern das Programm „go-cluster“?

„go-cluster“ hilft uns im Austausch mit anderen Clustern zu bleiben und voneinander zu lernen. Ich denke, dass uns die Plattform „go-cluster“ ebenfalls sichtbarer macht. Wir haben aber auch schon die Hilfe von „go-cluster“ bei einem Workshop zur Clusterweiterentwicklung in Anspruch genommen. Hier konnten wir vom Expertenwissen des Programms „go-cluster“ gut profitieren.

4. Was sind Ihre Highlights aus der Zusammenarbeit mit dem Programm „go-cluster“?

Unser Highlight ist, dass „go-cluster“ uns anspornt immer besser zu werden. Dazu haben wir beispielsweise den Clusterlabelingprozess durchlaufen. Als Gold-Label Cluster sind wir mittlerweile auf einem Level der besten deutschen Cluster angekommen. In diesem Sinn würde ich „go-cluster“ auch weiterempfehlen: Ansporn und Anspruch!

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