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Agiles Netzwerk: InnovationLab

In der Metropolregion Rhein-Neckar arbeiten interdisziplinäre Partner aus Unternehmen wie BASF und SAP, aus Hochschulen wie den Universitäten Heidelberg und Karlsruhe sowie verschiedenen Forschungsinstituten eng auf dem Gebiet der Organischen Elektronik zusammen. Die Organische Elektronik ist eine zukunftsweisende grüne Technologie zur umweltfreundlichen Energiegewinnung, sparsamen Energieverwendung und ressourcenschonenden Herstellung elektronischer Komponenten.

Der gemeinsame Forschungsstandort in Heidelberg wird von der InnovationLab GmbH koordiniert und ermöglicht disziplinübergreifende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf höchstem Niveau. Die Partner erforschen hier neue Materialien, konzipieren Bauteile und Systeme und entwickeln Anwendungen und Dienstleistungen. Das InnovationLab als Konzeptlabor bietet dabei die einzigartige Möglichkeit, an einem zentralen Standort alle wesentlichen Schritte bis hin zur Produktion zu untersuchen. So können auch technologische Hürden schneller überwunden werden.

INFORM

Das Innovative Ausbildungsnetz für Forschende (Innovative Training Network-ITN) Inform ist ein Forschungs- und Ausbildungsprojekt finanziert durch das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 als eine Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahme. Der Forschungsschwerpunkt Informs liegt auf Prozessen und Effekten, die sich an organischen und anorganischen/organischen Grenzflächen abspielen. Das Ziel ist es, zum Nutzen der europäischen Technologiebranche eine verlässlichere Methode zu entwickeln, mit der auch großflächig produziert werden kann. Gleichzeitig will Inform die Forschungsaktivitäten nutzen, um hochqualifizierte, örtlich freizügige Wissenschaftler mit stark interdisziplinären Fähigkeiten und Wissen auszubilden.

POESIE & InterPhase

In den Projekten POESIE ("Das Potential der Gedruckten Organischen Elektronik: Optimierte Materialien, Fluide und Flüssigphasenprozesse") und InterPhase (Designprinzipien in der organischen Elektronik: Heterogenitäten im Volumen und an Phasengrenzen [Grenzflächen]) werden grundsätzliche Fragen zur Optimierung von Materialien und Prozessen zur Herstellung von Bauteilen der gedruckten Elektronik entwickelt. Beide Projekte mit einer Laufzeit von 3 Jahren werden mit insgesamt 15 Mio. € gefördert. Ihre Forschungsergebnisse liefern einen wichtigen Beitrag, um der noch jungen, ressourcenschonenden Technologie der gedruckten Elektronik den Weg in den Markt zu ebnen.

BioLICHT

Die BMBF-Nachwuchsgruppe aus Forschern des Karlsruher Institute of Technology (KIT) beschäftigt sich mit der Verwendung von biologisch abbaubaren, biokompatiblen und natürlich vorkommenden Materialien zur kostengünstigen Herstellung großflächiger organischer Elektronikbauteile. Der Gedanke dabei ist, die moderne Elektronikfertigung mit dem Thema Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Gedanken „Grüner Technologie“, zu verknüpfen.

BASF 3D Printing Solutions GmbH

Die BASF SE hat zum 1. September 2017 die neue Gruppengesellschaft „BASF 3D Printing Solutions GmbH“ gegründet. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF New Business GmbH hat ihren Sitz in Heidelberg auf dem Gelände des InnovationLabs. Ihre Aufgabe ist es, das Geschäft mit Materialien, Systemlösungen, Bauteilen und Serviceleistungen im Bereich 3D-Druck auf- und auszubauen. Dazu arbeitet sie eng mit den Forschern und branchenspezifischen Anwendungstechnikern der BASF sowie externen Partnern wie Universitäten und potenziellen Kunden zusammen, um jeweils passende Lösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen zu entwickeln.

International gut vernetzt

Im Rahmen des BMBF-Projektes TRISENSE (Global Triangle for Sensor Nodes) wird das bestehende Netzwerk von InnovationLab durch strategische Kooperationen mit Partnern aus Industrie und führenden Forschungseinrichtungen aus den Innovationsregionen Südkorea und USA ergänzt und gestärkt. Neben konkreten Forschungsprojekten stellt die internationale Vernetzung der Clusterpartner in Südkorea und den USA mittel- und langfristig den Zugriff auf dort vorhandene Forschungs- und Experten-Pools sicher, es wird ein selbständiger Austausch zwischen Akteuren mit komplementärem Wissen erreicht und deutschen Firmen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, der Zugang zu internationalen Kooperationspartnern und Absatzmärkten erleichtert.

Nachwuchsförderung

Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Hochschulen nutzen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Chemie- und Druckindustrie projektübergreifend die weltweit einzigartige Infrastruktur in Heidelberg. Das InnovationLab bietet den Nachwuchskräften von morgen eine enge Zusammenarbeit mit den potenziellen Arbeitgebern in einem innovativen, kreativen und dynamischen Arbeitsumfeld.

Ansprechpartner

Anne-Katherine Mang
Speyerer Straße 4
69115 Heidelberg
T +49 6221-54 19 100

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

Informationen zum Innovationscluster:

Mitglieder / Clusterakteure

  • Anzahl insgesamt: 40

  • kleine und mittlere Unternehmen: 1
  • Großunternehmen: 20
  • Universitäten und Hochschulen: 13
  • Technologie- und Innovationsparks: 1
  • Sonstige Organisationen: 5

Schlüsselakteure

  • BASF SE
  • BASF New Business GmbH
  • BASF 3D Printing Solutions GmbH
  • Heidelberger Druckmaschinen AG
  • SAP SE
  • Karlsruhe Institute of Technology
  • Heidelberg University
  • Darmstadt University of Technology
  • Braunschweig University of Technology
  • University of Stuttgart

Forschungs- / Produktfelder

  • Passive Bauelemente
  • Aktive Bauelemente
  • Schaltungen und Systeme

Beschäftige Clustermanagement: ~ 190

Gründungsjahr der Organisation: 2008

Exzellenz-Maßnahmen und Auszeichnungen

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