Meldung
09.06.2026
„go-cluster“-Kampagne: Clustermanagements stellen sich vor ...
In der „go-cluster“-Kampagne sprechen Mitarbeitende aus Clustermanagements über sich und die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“ des BMWE. Im Juni 2026 stellen sich vor: Sadiah Steibli, Clustermanagerin vom Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V.
Sadiah Steibli
© AFBW e.V.
Name: Sadiah Steibli
Funktion: Clustermanagerin
Cluster: Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. – AFBW e.V.
Branche: Faserbasierte Werkstoffe, Technische Textilien, Textil
im Cluster seit: 2021
Die Zukunft ist faserbasiert – für die Mitglieder vor der Zeit!
- Sadiah Steibli
1. Wann sind Sie das erste Mal mit dem Berufsfeld Clustermanagement in Kontakt gekommen? Was hat Sie motiviert, Clustermanagerin zu werden?
Ins Clustermanagement bin ich über meinen fachlichen und technologischen Bezug zur Branche gekommen. Als ausgebildete Textilingenieurin habe ich viele Jahre in der Textilmaschinenentwicklung gearbeitet. Irgendwann war für mich klar: Ich möchte mich weiterentwickeln, aber der Textilbranche unbedingt treu bleiben. Denn die Menschen und Unternehmen in der faserbasierten Welt sind einfach besonders – offen, innovativ, humorvoll und immer nah an der Praxis. Die Branche verbindet in guter Mischung Tradition und Innovation auf eine Art, die mich von Anfang an begeistert hat.
Und genau das spiegelt auch die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW e.V.) wider: Wir drehen uns nicht im Kreis, sondern holen bewusst neue Perspektiven und frische Impulse ins Netzwerk. Mich hat dabei besonders gereizt, mit technologischem Know-how die richtigen Themen zu setzen und ganz konkret Mehrwert für unsere Mitglieder und die Branche zu schaffen. Am Ende soll das Cluster Wertschöpfung in den Unternehmen erzeugen.
2. Was sind Ihre konkreten Aufgaben/Tätigkeiten im Cluster? Welche Mehrwerte schaffen Sie für Ihre Mitglieder?
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht ganz klar der enge Austausch mit unseren Mitgliedern. Ich bin überzeugt: Die besten Ideen entstehen im offenen und direkten Gespräch auf Augenhöhe.
Ich bin im engen Austausch mit Mitgliedern und Vorstand, mit Unternehmen und sowie mit Forschungsinstituten und Hochschulen. Mich interessiert, was Unternehmen aktuell bewegt, welche Impulse aus der Forschung kommen und wie sich neue Technologien, Werkstoffe und Anwendungen schneller in die Praxis überführen lassen. Genau diesen Transfer aktiv mitzugestalten, ist mir besonders wichtig. Die direkte und unbürokratische Vernetzung in beide Richtungen ist ein zentraler Mehrwert.
Unsere Mitglieder stehen unter hohem wirtschaftlichem Druck, deshalb muss Netzwerkarbeit heute vor allem relevant und effizient sein. Das spürt man auch in unserem Vorstand und im Team. Viele von uns bringen selbst Erfahrung aus Unternehmen mit und wissen daher, wo der Schuh drückt. Deswegen ist hochwertiger und gezielter Wissensaustausch, ob in offenen oder vertraulichen Runden, heute wichtiger denn je.
Übergreifende Themen, die viele Akteure der Branche betreffen, bearbeiten wir in Netzwerkprojekten. Daraus sind bereits sehr interessante Innovations- und Transformationsvorhaben, wie unser Projekt „MOON – Lust auf Zukunft“ entstanden. Wegweisende Themen wie Recycling, Naturfasern und Biopolymere haben wir früh aufgegriffen und für die Branche bearbeitet. Unternehmen „vor der Zeit“ über solche grundlegenden Entwicklungen zu informieren und sie dabei zu begleiten, ist ein zentraler Mehrwert der AFBW.
3. Welche Mehrwerte bietet Ihnen und Ihren Mitgliedern das Programm „go-cluster“? Warum lohnt sich für Sie und Ihre Mitglieder die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“?
Es ist enorm wichtig, sich mit anderen Clustern auszutauschen und voneinander zu lernen. Da sich die Arbeit von Clustern nur bedingt mit anderen Tätigkeiten vergleichen lässt, wäre ein solcher Wissenstransfer unter den verschiedenen Clustern ohne das Programm „go-cluster“ kaum möglich. Auch die Aufbereitung strategischer Themen für Cluster als Organisationsform und die Bereitstellung relevanter Informationen schaffen einen großen Mehrwert. Wissensformate, Austauschformate, Förderangebote und Beratungen wären in diesem Umfang sonst kaum verfügbar. Besonders hervorheben möchte ich den sehr gut aufbereiteten Newsletter, die Webinarreihe „Zukünfte“ und die jederzeit gut erreichbaren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die bei Fragen schnell weiterhelfen.
4. Was sind Ihre Highlights aus der Zusammenarbeit mit dem Programm „go-cluster“? Warum würden Sie das Programm „go-cluster“ weiterempfehlen?
Wie bereits in der vorherigen Antwort hervorgehoben, ist das go-cluster-Programm eine echte Bereicherung für unseren Alltag in der Clusterarbeit. Es ermöglicht einen Wissensaustausch auf Clusterebene, der ohne go-cluster nur sehr eingeschränkt möglich wäre. Sowohl die individuelle Beratung als auch die Vernetzung mit Best Practices und die erhöhte Sichtbarkeit der Clustermitglieder schätzen wir sehr. Deshalb würden wir das Programm uneingeschränkt weiterempfehlen.