Meldung
31.03.2026
„go-cluster“-Kampagne: Clustermanagements stellen sich vor ...
In der „go-cluster“-Kampagne sprechen Mitarbeitende aus Clustermanagements über sich und die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“ des BMWE. Im April 2026 stellen sich vor: Katja Rosenburg, Senior Projektmanagerin EE.SH und Dr. Matthias Hüppauff, Koordinator von EE.SH.
Das Bild zeigt Katja Rosenburg, Senior Projektmanagerin bei EE.SH und Dr. Matthias Hüppauff, Koordinator bei EE.SH
© EE.SH, Heikemarik
Name: Katja Rosenburg
Funktion: Senior Projektmanagerin
Cluster: EE.SH
Branche: Erneuerbare Energien
im Cluster seit: 2019
Name: Dr. Matthias Hüppauff
Funktion: Koordinator
Cluster: EE.SH Netzwerkagentur Schleswig-Holstein
Branche: Erneuerbare Energien
im Cluster seit: 2012
Die Erneuerbaren Energien sind aus Schleswig‑Holstein nicht mehr wegzudenken!
- Katja Rosenburg
Die Erneuerbaren Energien haben in Schleswig-Holstein eine beeindruckende Branchenentwicklung vollzogen!
- Dr. Matthias Hüppauff
1. Wann sind Sie das erste Mal mit dem Berufsfeld Clustermanagement in Kontakt gekommen? Was hat Sie bewogen, Clustermanager bzw. Clustermanagerin zu werden?
Katja Rosenburg: Vom Bereich Clustermanagement habe ich ungefähr im Jahr 2007 das erste Mal gehört, als ich dänische Cluster kennen gelernt habe. Und dann hatte ich nach und nach selbst den Wunsch, als Clustermanagerin die Energiewende aktiv mitzugestalten und die Entwicklung der Erneuerbare-Energien-Branche in Schleswig-Holstein voranzutreiben. Hierbei motiviert mich in unserem Cluster Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH) besonders die Arbeit an der Schnittstelle von Wirtschaft, Forschung und Politik.
Dr. Matthias Hüppauff: Bei mir war es ca. 2008 während einer Fortbildung in Dänemark. Für mich ist es einfach spannend zu sehen, dass es weltweit zahlreichen Cluster gibt, die ihre Stärke und Dynamik aufgrund von Unternehmensnetzwerken ausspielen. Als Geschäftsführer einer kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft und als Volkswirt ist der Clusteransatz ein extrem spannendes und erfolgreiches Instrument der wirtschaftlichen Entwicklung. So fungiert das EE-Cluster als zentrale Netzwerk- und Koordinierungsplattform für Akteure der Erneuerbare-Energien-Branche.
Katja Rosenburg: Genau: Unser Bezug zur Branche besteht darin, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Politik und weiteren Stakeholdern entlang der gesamten Wertschöpfungskette der erneuerbaren Energien aktiv zu vernetzen. Als Energiewendeland mit starken Kompetenzen insbesondere in den Bereichen Windenergie (On- und Offshore), Wasserstoff, Sektorenkopplung und Speichertechnologien begleiten wir Innovations- und Kooperationsprojekte, fördern den Wissenstransfer und stärken die nationale wie internationale Sichtbarkeit des Standorts Schleswig-Holstein.
2. Welche Mehrwerte schaffen Sie für Ihre Mitglieder?
Dr. Matthias Hüppauff: Wir stellen Kontakte her zwischen Firmen und Personen, die sonst nicht zueinander finden würden. Wir zeigen Trends und Themen auf, informieren Politik und Regierung, bieten mit Fachveranstaltungen, Arbeitsgruppen und Austauschangeboten diverse Veranstaltungsformate an, betreiben national und international Standortmarketing für Schleswig-Holstein und vertreten die Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Und natürlich fördern wir Innovationen und Startups.
Katja Rosenburg: Wir initiieren und begleiten Kooperations- und Innovationsprojekte, unterstützen beim Zugang zu Förderprogrammen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene und fördern den Wissenstransfer entlang der gesamten Wertschöpfungskette der erneuerbaren Energien.
Unsere Mehrwerte liegen insbesondere in der gezielten Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Cluster bietet Zugang zu relevanten Informationen und Fördermitteln, initiiert Partnerschaften, unterstützt bei Internationalisierung und Fachkräftesicherung sowie in der Positionierung innerhalb eines starken, zukunftsorientierten Energiewendestandorts.
3. Warum lohnt sich für Sie und Ihre Mitglieder die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“?
Katja Rosenburg: Das Programm „go-cluster“ erhöht die Sichtbarkeit unseres Clusters und schafft zusätzliche Mehrwerte: Wir sind besser vernetzt, können uns weiter professionalisieren und positionieren uns im nationalen Innovationssystem.
Außerdem stärkt die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“ unsere strategische und organisatorische Weiterentwicklung durch Qualitätsstandards, Benchmarking und professionelle Evaluierung. Wertvoll sind auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Spitzenclustern, Weiterbildungs- und Internationalisierungsangebote sowie die erhöhte Sichtbarkeit auf Bundesebene.
Dr. Matthias Hüppauff: „go-cluster“ bietet seriöse Standards und vermittelt einen Qualitätsanspruch an unsere Arbeit. Die Zertifizierung über den Label-Prozess hilft uns bei der Akzeptanz nach innen und nach außen, unterstützt bei der Beantragung von Fördergeldern und bei der Akquisition von Mitgliedern. Wichtig ist für uns auch, dass wir uns so zusätzlich zu reinen Lobby-Vereinigungen unterscheiden.
4. Was sind Ihre Highlights aus der Zusammenarbeit mit dem Programm „go-cluster“?
Dr. Matthias Hüppauff: Besonders wertvoll waren für uns die Themen, die im Zertifizierungsprozess aufgekommen sind. Sie geben uns wichtige Hinweise dazu, unsere eigenen Prozesse und Outcomes zu sichern und zu verbessern.
Katja Rosenburg: Der Austausch mit anderen Exzellenzclustern auf Bundesebene, aus den neuen Kooperationen, Best Practices und auch konkrete Projektansätze entstehen können, ist bereichern und sehr wichtig. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch die erhöhte Sichtbarkeit und Positionierung im nationalen Innovationsumfeld.
Wir empfehlen das Programm „go-cluster“ anderen Clustern weiter, weil es die strategische, organisatorische und qualitative Weiterentwicklung von Clustern nachhaltig stärkt.