Meldung
16.03.2026

„go-cluster“-Kampagne: Clustermanagements stellen sich vor ...

In der „go-cluster“-Kampagne sprechen Mitarbeitende aus Clustermanagements über sich und die Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“ des BMWE. Im März 2026 stellt sich Steve Schneider vor, Geschäftsleitung von ITS mobility e. V.

Das Bild zeigt Steve Schneider, Geschäftsführer des ITS mobility e. V.
Steve Schneider, Geschäftsführer ITS mobility e. V.
© ITS mobility e. V.
Clustermanagements stellen sich vor: Steve Schneider, Geschäftsführer ITS mobility e. V.

Name: Steve Schneider
Funktion:
Geschäftsleitung
Cluster:
ITS mobility e. V.
Branche:
Mobilität
Im Cluster seit:
2015

Unser Schulterschluss aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand fördert die Mobilitätsinnovationen von morgen.

1. Wann sind Sie das erste Mal mit dem Berufsfeld Clustermanagement in Kontakt gekommen? Was hat Sie bewogen, Clustermanager zu werden? Welchen Bezug haben Sie zur Branche Ihres Clusters?

Als ich 2015 meine Tätigkeit bei ITS mobility aufgenommen habe, bin ich erstmals mit der  operativen Arbeit eines Kompetenzclusters, in unserem Fall für das Themenfeld intelligente Mobilität, in Berührung gekommen.

Zuvor war ich viele Jahre bei einem Institut der Fraunhofer-Gesellschaft tätig und hierüber in Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf dem Gebiet der intelligenten Systeme für Produktion, Logistik und Mobilität aktiv.

Ich habe in dieser Zeit die für mich zentrale Erfahrung gemacht, dass sich technische Innovationen nur im engen Schulterschluss von Partnern aus Forschung und Industrie, der öffentlichen Hand, Fachverbänden sowie Expertinnen und Experten erfolgreich und nachhaltig am Markt etablieren lassen, und dass insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen wesentliche Innovationstreiber sind.

Deshalb habe ich mich dazu entschieden, im Clustermanagement tätig zu werden. Und nun bin ich mit dabei, wenn wir all diese Akteurinnen und Akteure in unserem Netzwerk zusammenbringen, in gemeinsamen Projekten die Mobilität der Zukunft gestalten und durch Fachveranstaltungen den Wissenstransfer zwischen Mobilitätswirtschaft und -forschung fördern.

2. Was sind Ihre konkreten Aufgaben im Cluster? Welche Mehrwerte schaffen Sie für Ihre Mitglieder?

Mein Tätigkeitsschwerpunkt in unserem Cluster ist die Initiierung und Betreuung von technologieorientierten Projekten rund um intelligente Verkehrssysteme (englisch intelligent transport systems, kurz ITS), zum Beispiel zum automatisierten und vernetzten Fahren.

Gemeinsam mit und für unsere Mitglieder entwickeln wir Projektideen zu zukünftigen Mobilitätslösungen, identifizieren geeignete Förderprogramme auf regionaler, nationaler und EU-Ebene, stellen Kontakt zu potenziellen Konsortialpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft her, unterstützen die Antragsstellung und übernehmen die administrative Projektleitung.

Indem wir unsere Mitglieder mit ihrer speziellen Expertise in der Erforschung, Entwicklung und dem Betrieb von intelligenten Mobilitätskonzepten gezielt in Projekte, Fachveranstaltungen, gemeinsame Messeauftritte oder Arbeitsgruppen einbinden, erweitern wir ihr Netzwerk und erhöhen ihre Sichtbarkeit in der nationalen und internationalen ITS-Branche.

3. Welche Mehrwerte bietet Ihnen und Ihren Mitgliedern das Programm „go-cluster“? Welche Angebote und Services aus „go-cluster“ helfen Ihnen besonders bei der Weiterentwicklung des Clusters?

Über unsere Mitgliedschaft im Programm „go-cluster“ nehmen wir seit zehn Jahren regelmäßig am Audit-Prozess nach den Kriterien der European Cluster Excellence Initiative teil. Die wiederholte Zertifizierung mit dem Silber-Label ist ein Qualitätsmerkmal unserer Arbeit und macht auch nach außen hin sichtbar, dass wir unser Cluster stetig professionell und nach international anerkannten Standards weiterentwickeln.

Auch das Weiterbildungsangebot von „go-cluster“ unterstützt uns dabei, unser Clustermanagement strategisch für die Zukunft auszurichten, die Angebote für unsere Mitglieder zu verbessern und zu erweitern. Hier profitieren wir außerdem vom Erfahrungsaustausch mit anderen Clustermanagement-Organisationen bei digitalen oder analogen Veranstaltungsformaten, zum Beispiel bei der „go-cluster“-Jahreskonferenz.

4. Was sind Ihre Highlights aus der Zusammenarbeit mit dem Programm „go-cluster“? Warum würden Sie das Programm „go-cluster“ weiterempfehlen?

Neben der wiederholten Auszeichnung mit dem Silber-Label schätzen wir es sehr, dass „go-cluster“ mit einer ganzen Reihe von Kommunikationstools und gezielten Kampagnen unsere Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. So können wir unsere Reichweite über die ITS- und Mobilitätsfachcommunity hinaus in die Landschaft der deutschen Innovationscluster und ihrer Mitglieder erhöhen.

Über „go-cluster“ erhalten wir auch Informationen zu weiteren clusterpolitischen Förderinstrumenten, Programmen und Beratungsangeboten. Aktuell blicken wir gespannt auf die Workshopreihe zum Thema Foresight- und Strategiebildung, bei der wir uns unter Anleitung von Expertinnen und -Experten systematisch mit Zukunftsszenarien unserer Branche und konkreten Maßnahmen für ein zukunftsorientiertes und auf die Bedarfe unsere Mitglieder ausgerichtetes Clustermanagement beschäftigen wollen.

Weiterführende Informationen

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