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Die Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB 2025)

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Die „Gemeinsame Innovationstrategie der Länder Berlin und Brandenburg“ (innoBB 2025) wurde im Januar 2019 von den beiden Landesregierungen beschlossen. Sie bildet die Grundlage für die Fortführung der engen wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit der beiden Länder in der Hauptstadtregion, die mit der innoBB aus dem Jahr 2011 als erster länderübergreifender Strategie begonnen wurde.

Zwei Ziele bilden den Kern der innovationspolitischen Vision der innoBB 2025: die Hauptstadtregion zu einem führenden Innovationsraum in Europa zu entwickeln und den richtigen Rahmen zu setzen, damit die Akteure in den Clustern innovative Lösungen für die Herausforderungen von morgen entwickeln können.

Ein breiter Innovationsbegriff, die verstärkte Zusammenarbeit über Clustergrenzen hinweg (Cross Cluster), die Öffnung von Innovationsprozessen sowie Nachhaltigkeit und Internationalisierung sind Leitlinien des künftigen Handelns, um diese Ziele zu erreichen.

Schwerpunkt-Themen für die Arbeit in den Clustern sind Digitalisierung, Reallabore und Testfelder, Arbeit 4.0 und Fachkräfte sowie Start-ups und Gründungen.

„Excellence in Innovation“ ist weiterhin der Slogan für eine dynamische Hauptstadtregion, die ihren Innovationsraum in den fünf länderübergreifenden Clustern:

  •  Energietechnik
  •  Gesundheitswirtschaft
  •  IKT, Medien und Kreativwirtschaft
  •  Optik und Photonik
  •  Verkehr, Mobilität und Logistik


gemeinsam über die Bundeslandgrenzen hinweg fördert.

Die innoBB 2025 greift, wie schon die innoBB aus 2011, die Strategie Europa 2020 auf und bildet die Grundlage für deren Umsetzung auf regionaler Ebene. Hierbei setzt und vertraut die deutsche Hauptstadtregion auch künftig auf Unterstützung aus den Europäischen Strukturfonds.

Eine Antwort auf die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs kann gerade in der Mitwirkung in Netzwerken wie den Berlin-Brandenburger Clustern liegen. Sie kooperieren über Landesgrenzen hinweg auf der Basis von Masterplänen, Internationalisierungsstrategien und in Verzahnung mit anderen Strategien der Länder, um bei fortschreitender Globalisierung ihre Marktposition aufrechterhalten und ausbauen zu können.

Das Land Berlin unterstützt den Aufbau länderübergreifender Managementstrukturen in den gemeinsam mit Brandenburg definierten Clustern. Für die Begleitung der clusterpolitischen Maßnahmen durch die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH ist ein Ergebnis- und Wirkungsmonitoring (EWM) entwickelt worden. Es stellt ein praxisnahes Steuerungsinstrument für Clustermanagements dar und ermöglicht es, Wirkungen und Erfolge der Cluster zu identifizieren und sichtbar zu machen. Mittels einheitlicher Indikatoren wird es auf der Ebene jedes Clusters ein- und umgesetzt. Zugleich bietet das gemeinsame Indikatoren-Set die Möglichkeit, eine Gesamtsicht über die Cluster und die Ergebnisse der Maßnahmen zu erhalten. Diese werden in veröffentlichten Jahresberichten aufbereitet.

Die gesetzten Schwerpunkt-Themen und Handlungsleitlinien sind die Erfolgsfaktoren, um die Zusammenarbeit von Flächenland und Metropole aktiv zu gestalten und die Hauptstadtregion zu einem führenden Innovationsraum in Europa zu machen.

(aktualisiert im Juli 2019)