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11.05.2026

Zukunftscluster Ocean Technology Campus Rostock: Beteiligung an SeaSEC Data2Sea 2026

Partner des Zukunftsclusters Ocean Technology Campus Rostock haben sich Mitte April 2026 an einer Übung zum Schutz von Unterwasserkabeln, Offshore-Energieplattformen und Häfen der Ostsee beteiligt. Insgesamt waren 47 Unternehmen aus Industrie und Forschung, die deutsche Marine und Partner aus den Niederlanden, Schweden und Dänemark beim SeaSEC Data2Sea 2026 vertreten, um die Herausforderungen realer Bedrohungsszenarien zu trainieren.

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Die maritime Sicherheit in der Ostsee steht heutzutage auf der Tagesordnung der Verteidigungsministerien, des Europäischen Parlaments und in den Vorstandsetagen ganz Nordeuropas. Die Sabotage der Nord-Stream-Pipelines und eine Reihe ungeklärter Schadensfälle an Unterseekabeln haben eines deutlich gemacht: Die Infrastruktur, die Europa mit Energie versorgt und verbindet, verläuft durch dieses Meer, und sie ist verwundbar.

Die Übung umfasste autonome Überwasser- und Unterwasserfahrzeuge, Sensornetzwerke sowie domänenübergreifende Datenfusion, um ein gemeinsames Lagebild zu erstellen. Vom 13. bis 24. April 2026 operierten Korvetten und Minenjagdverbände in der Mecklenburgischen Bucht gemeinsam mit einigen der modernsten unbemannten maritimen Systeme Europas.

Ein Teil der Übung fand im Digital Ocean Lab vor Nienhagen statt, einem Testgebiet in der Ostsee, das als NATO-Testgelände ausgewiesen ist und zu den modernsten maritimen Versuchsumgebungen in Nordeuropa zählt.

Aus dem Netzwerk des Zukunftsclusters Ocean Technology Campus Rostock haben sich Subsea Europe Services, Fraunhofer Smart Ocean Technologies sowie Fraunhofer IGD, HENSOLDT und die FRAMEWORK ROBOTICS GmbH beteiligt.

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