Meldung
30.04.2026

EU-Ukraine Business Summit: Erfolgreiche Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit

Der EU-Ukraine-Wirtschaftsgipfel fand am 22. und 23. April 2026 in Brüssel statt. Auf ihm kamen Unternehmen, politisch Entscheidende, Finanzinstitute und andere Interessengruppen zusammen, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und der Ukraine zu stärken und den Wiederaufbau der Ukraine sowie ihren Weg in die EU zu unterstützen.

Zwei Hände halten sich; im Hintergrund die Flagge der Ukraine
© istockphoto.com/scyther5
Ukraine: helfende Hand

An der Veranstaltung nahmen teil der stellvertretende Ministerpräsident der Ukraine für europäische und euro-atlantische Integration, Taras Kachka, und Wirtschaftsminister Oleksii Sobolev sowie Vertreter der DG GROW und ENEST der Europäischen Kommission.

Eine wichtige Erkenntnis war, dass ukrainische Unternehmen trotz der schwierigen Kriegsbedingungen weiterhin investieren, innovativ sind und mit EU-Partnern zusammenarbeiten. Vertrauen, regulatorische Vorhersehbarkeit und langfristige Geschäftspartnerschaften wurden als wesentliche Voraussetzungen für Unternehmen identifiziert, insbesondere KMU.

Eine von der DG GROW organisierte Podiumsdiskussion befasste sich mit der Rolle kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die das Rückgrat sowohl der EU- als auch der ukrainischen Wirtschaft bilden. Die Teilnehmenden erörterten die Fortschritte der Ukraine bei der Angleichung der Rechtsvorschriften an EU-Standards, der Verbesserung des Geschäftsumfelds, der Vereinfachung von Genehmigungsverfahren und Kontrollen sowie der Schaffung berechenbarerer Bedingungen für Investoren.  

Outi Slotboom, Direktorin bei der DG GROW, stellte Finanzierungs- und Förderinstrumente vor, die KMU zur Verfügung stehen, darunter das Investitionsrahmenwerk für die Ukraine, InvestEU, nationale Exportkreditagenturen sowie Kooperationsinstrumente wie das Enterprise Europe Network, Clusterpartnerschaften und das Programm „Erasmus für junge Unternehmer“.  

Eine spezielle Plattform für Geschäftskontakte wurde eingerichtet, um die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen aus der EU und der Ukraine zu erleichtern, was zu großem Engagement und konkreten Geschäftskontakten führte.

Die Veranstaltung unterstrich zudem die Bedeutung des bevorstehenden hochrangigen Dialogs zwischen der EU und der Ukraine über Industriepolitik, der am 8. Juni 2026 in Brüssel stattfinden wird. Der Dialog, der nun bereits zum zehnten Mal stattfindet, dient dazu, die Reformfortschritte der Ukraine zu überwachen und Prioritäten der Industriepolitik zu erörtern. Er hat sich zu einer wichtigen Plattform für die Unterstützung der schrittweisen Integration der Ukraine in den EU-Binnenmarkt entwickelt.

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