Meldung
23.04.2026

BioM: Pandemie-Vorsorge und biomedizinische Resilienz im Fokus

BioM und die Pandemic Alliance Munich (PAM) haben am 14. April 2026 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften die Veranstaltung „Biomedical Preparedness and Health Resilience“ ausgerichtet. Mehr als 100 Teilnehmende aus Wissenschaft, Industrie, Gesundheitswesen und Politik diskutierten dabei, wie sich Bayern besser auf zukünftige Pandemien und gesundheitliche Krisen vorbereiten kann. Im Mittelpunkt standen Resilienz, biomedizinische Vorbereitung und die Frage, wie Prävention, Surveillance und schnelle Reaktionsfähigkeit wirksam zusammenspielen können.

Vier Personen stehen nebeneinander in einem Innenraum vor einer Holzlamellenwand und blicken in die Kamera.
Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach (2. v. l.) eröffnete die Veranstaltung zu „Biomedical Preparedness and Health Resilience“ im Rahmen des Projekts PAM, das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert und von BioM koordiniert wird. Von links nach rechts: Dr. Manfred Wolter (StMWi), Judith Gerlach, Regina Bach und Prof. Ralf Huss (beide von BioM).
© BioM / Michael Woelke
BioM: Pandemie-Vorsorge und biomedizinische Resilienz im Fokus

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach. Nach Angaben von BioM brachte das Format führende nationale Expertinnen und Experten unter anderem von Roche, dem Robert Koch-Institut, der Bundeswehr, Fraunhofer, Helmholtz Munich sowie den beiden Münchener Universitäten zusammen. Diskutiert wurden aktuelle europäische und nationale Strategien zur Pandemieprävention sowie die Rolle regionaler Initiativen für eine krisenfeste Gesundheitsversorgung.

Ein zentrales Ergebnis der Diskussion war, dass eine wirksame Vorsorge nur durch das integrierte Zusammenspiel von Prävention, Surveillance und schneller Reaktionsfähigkeit gelingen kann. Thematisiert wurden außerdem die Bedeutung von Dual-Use-Strategien, resilienten Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstrukturen, klaren Zuständigkeiten, einer leistungsfähigen Dateninfrastruktur sowie international abgestimmten Kooperationen.

Besondere Aufmerksamkeit galt bayerischen Initiativen wie der von BioM koordinierten Pandemic Alliance Munich (PAM), dem Bayerischen Zentrum für präventive Infektionsmedizin, dem Bayerischen Kompetenzzentrum für Gesundheitsschutz im Klimawandel und der Bavarian Health Cloud. Sie stehen exemplarisch für den Versuch, Forschung, translationale Medizin und Digitalisierung im Gesundheitsbereich enger zusammenzuführen. Die Pandemic Alliance Munich wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert und vernetzt Akteure aus Forschung, Klinik, KMU und Industrie entlang des gesamten Pandemiezyklus.

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