Meldung
13.01.2026

European Clusters Alliance: Rückblick auf erste ECA-Clusterkonferenz

Die European Clusters Alliance (ECA) hat am 10. und 11. Dezember 2025 in Madrid erfolgreich ihre erste Clusterkonferenz veranstaltet. Mit mehr als 150 Teilnehmenden aus ganz Europa war sie ein wichtiger Meilenstein für die europäische Clustergemeinschaft und bestätigte die wachsende Anerkennung von Clustern als strategische Akteure für die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit der Ayuntamiento de Madrid und der Autonomen Gemeinschaft Madrid organisiert.

Viele Menschen blicken in die Kamera.
Die 1. ECA-Clusterkonferenz konnte mehr als 150 Teilnehmende aus ganz Europa verbuchen.
© European Clusters Alliance
European Clusters Alliance: Rückblick auf erste ECA-Clusterkonferenz

Hochrangige Entscheidungsträgerinnen und -träger der Europäischen Kommission, der Stadtverwaltungen und des spanischen Ministeriums für Industrie und Tourismus sowie Vertreterinnen und Vertreter nationaler und regionaler Behörden, Clusterorganisationen und -verbände und EU-finanzierter Projektkonsortien kamen zusammen, um zu erörtern, wie Clusterdienstleistungen und politische Rahmenbedingungen im Einklang mit den neuen europäischen Prioritäten gestärkt werden können.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen insbesondere der bevorstehende mehrjährige Finanzrahmen (MFR) und der Europäische Wettbewerbsfonds, wobei Cluster wiederholt als praktische Instrumente zur Erreichung politischer Ziele im Zusammenhang mit dem industriellen Wandel, der Stärkung der Wertschöpfungskette und der Verbreitung von Innovationen hervorgehoben wurden.

Ein zentrales Thema der Konferenz war das künftige EU-Netzwerk für Unternehmen. Der Vorschlag der Europäischen Kommission sieht vor, auf bestehenden Strukturen wie dem Enterprise Europe Network (EEN), der European Cluster Collaboration Platform (ECCP) und anderen Netzwerken aufzubauen.

Die Cluster hingegen machten deutlich, eine zentrale Rolle bei Gestaltung und Umsetzung des EU for Business Networks spielen zu wollen. In den Diskussionen wurde betont, wie wichtig es sei, Cluster als gleichberechtigte und ergänzende Partner des EEN zu positionieren, mit einem Modell, das auf gemeinsamen Verweisungsmechanismen, gemeinsamen Pipelines und koordinierter Öffentlichkeitsarbeit basiert.

Die Beibehaltung der Besonderheiten des Clusteransatzes wurde als wesentlich angesehen, insbesondere seine ausgeprägte Stärke beim Aufbau von Ökosystemen durch vertrauenswürdige langfristige Netzwerke, spezialisierte Dienstleistungen und starke Lieferkapazitäten, die in industriellen und regionalen Ökosystemen verankert sind.

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