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09.12.2025

Zukunftscluster MCube: Digitaler Zwilling von München stärkt die Demokratie

Das Zukunftscluster MCube hat im Deutschen Museum Verkehrszentrum mit Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung darüber gesprochen, wie Daten Städte bewegen. Unter dem Titel „Data moves Cities“ erklärte Markus Mohl von der Stadt München bei der MCube-Vortragsreihe „Zukunft der Mobilität“ Ende November 2025, wie die Stadt mithilfe von Simulationen, etwa in Form eines digitalen Zwillings, Demokratie stärken will. Im MCube-Projekt DatSim 2.0 soll ein digitaler Zwilling für München entstehen.

Ein Vortragsraum, der einen Hörsaal ähnelt.
Impression aus der MCube-Veranstaltung „Zukunft der Mobilität“
© Matthias Grundei/MCube
Zukunftscluster MCube: Digitaler Zwilling von München stärkt damit die Demokratie

So kann der digitale Zwilling beispielsweise konkrete Radwege an Kreuzungen veranschaulichen und so eine Grundlage für Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern oder auch Entscheidungen der Politik bilden.

Datensimulationen verbessern Mobilität und helfen bei Notfallrettungen

Fabian Schuhmann baut an einem digitalen Zwilling der Mobilität in München. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität München und leitet das MCube-Projekt DatSim 2.0. Mithilfe des digitalen Zwillings soll Mobilität digital umfassend abgebildet und simuliert werden – so können auch Effekte von Mobilitätsmaßnahmen auf Notfall- und Rettungswege vorab untersucht werden. Die Simulationen helfen dabei, Sicherheit, Umweltaspekte und Verkehrsflüsse vorab zu bewerten, um für ein sicheres und erreichbares Verkehrsnetz in München zu sorgen.

Wie Daten helfen, Städte lebenswerter und Verkehr sicherer zu machen

Lebenswerte Städte und nachhaltige Mobilität bedeuten für Dr. Annika Paul vom Mobilitätsreferat der Stadt München nicht nur auf die Effizienz zu blicken: „Es geht nicht nur darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen, auch die Aufenthaltsqualität, Sicherheit im Verkehr und die Planungssicherheit ist wichtig.“ Paul untersucht mit ihrem Team die digitale Mobilität und die Frage, wie der Münchner Verkehr sicherer und flüssiger gemacht werden kann. Denn ein großes Problem in der Innenstadt sind zugeparkte Bushaltestellen, Falschparker und Autofahrer, die auf der Suche nach einem Parkplatz ihre Runden drehen.

Fazit

Das Panel zeigte, dass Daten und Simulationen in München und Umgebung schon eine große Rolle in der Stadtplanung und Mobilität spielen. Wie auch das Smart City Ranking offenbart, kann München dank digitaler Zwillinge nicht nur in Deutschland einen Spitzenplatz belegen. „Wir können auch mit Singapur und anderen internationalen Vorreitern mithalten“, kommentierte Markus Mohl vom Geodatenservice.

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