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06.10.2025

Zukunftscluster ThWIC: Rückblick auf erfolgreiche erste Förderphase

Das Thüringer Wasser-Innovationscluster (ThWIC) zieht gut zweieinhalb Jahre nach seinem Start als Zukunftscluster eine positive Zwischenbilanz. Zu den zentralen Ergebnissen der ersten Förderphase zählt unter anderem ein digitaler, elektrochemischer Sensor für die organische Belastung von Abwässern. ThWIC will im nächsten Jahr in die zweite Umsetzungsphase der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future) starten.

Finger dreht Würfel mit "Aus-Rückblick" darauf
© Fokussiert/Adobe Stock

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Ausgründung ist die in|stead GmbH: Das Unternehmen bietet Oberflächenbeschichtungen an, die biologisch abbaubar sind und Schadstoffe binden können.

Mit ThWIC, so Clustersprecher Prof. Dr. Michael Stelter von der Universität Jena, stelle die Region unter Beweis, dass sie die ganz großen Transformationsthemen erfolgreich angehen könne.
„Wir haben ein sehr leistungsfähiges Bündnis geschaffen, um Spitzentechnologie aus der Universität und den Instituten in die regionale Wirtschaft zu überführen und die Gesellschaft für Wasserfragen zu sensibilisieren“, so der Professor für Technische Umweltchemie weiter. „Dabei demonstrieren wir auch, wie wichtig neben der naturwissenschaftlichen Exzellenz die Geistes- und Sozialwissenschaften sind. Wir lernen nicht nur, wie man Wasser analysiert und reinigt, sondern auch, wie man es wertschätzt und wie man diese Wertschätzung in gute Entscheidungen und wirtschaftliche Aufbruchstimmung umsetzt.“

Weitere zentrale Ergebnisse der ersten Projektphase

  • Mehrere Patente für eine automatisierte, modulare und skalierbare Aufbereitungsplattform für unterschiedliche Wasserproben sind angemeldet.
  • Zahlreiche Vorträge auf Fachkonferenzen sowie Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen, die national und international für wachsende Sichtbarkeit des Themas Wasser gesorgt haben.
  • Ein Zertifikatsprogramm und eine Ringvorlesung für Nachhaltigkeit an der Universität Jena wurden etabliert.


Das von der Universität Jena, dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena 2023 initiierte Innovationscluster ThWIC ist ein interdisziplinärer Verbund aus 28 universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Verbänden. Das Ziel des Konsortiums ist es, neue Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser zu entwickeln und die Gesellschaft für die weitreichende Bedeutung des Themas zu sensibilisieren.

Der Verbund ist einer der bundesweit 14 Zukunftscluster im Programm Clusters4Future. Er wird vom BMFTR mit bis zu 15 Millionen Euro pro Förderperiode unterstützt.

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