Meldung
24.09.2025

Kunststoff-Institut Lüdenscheid: Start des Projekts „PFAS-freie Alternativen“

Ende Oktober 2025 startet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid das einjährige Verbundprojekt „PFAS-freie Alternativen“. Darin sollen praktikable Alternativen identifiziert und Handlungsempfehlungen für Unternehmen entwickelt werden. Ein Quereinstieg ist auch nach Projektbeginn jederzeit möglich.

Viele Kunststoff-Teilchen in vielen Farben
Kunststoff-Granulat
© Digitalstock/Adobe Stock
Gefärbtes Kunststoffgranulat

Die Diskussion um ein mögliches Verbot von PFAS sorgt seit Anfang 2023 für erhebliche Unsicherheit in der Kunststoffindustrie. Die langlebigen und schwer abbaubaren Substanzen stehen zunehmend im Fokus von Regulierungsbehörden und Öffentlichkeit.

Längst ist das Thema in der medialen Aufbereitung und der Bevölkerung ein Begriff. Die Vermeidung von PFAS-haltigen Produkten auch beim Endverbraucher scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Das Projekt „PFAS-freie Alternativen“ beleuchtet sowohl Werkstoffe als auch funktionelle Oberflächen, die häufig durch PFAS-haltige Additive oder Zugschlagstoffe ihr besonderes Eigenschaftsprofil erreichen. Ein besonderes Augenmerk soll auf Alternativen im Bereich Tribologie, Flammschutz, Antihaft-Wirkung liegen.

Aufgabe ist es, derzeitige Alternativen zu recherchieren, um Handlungsempfehlungen und Entwicklungspotenziale für die Teilnehmer aufzuzeigen. Darüber hinaus können die Teilnehmenden durch ein branchenunabhängiges Netzwerk von Lösungsmöglichkeiten anderer Bereiche profitieren.

Das Projekt dient darüber hinaus als wichtige Austauschplattform für ein Thema, dass die Kunststoffindustrie noch Jahre beschäftigen wird.

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