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03.06.2025

medianet berlinbrandenburg: Ergebnisse des Medienbarometers 2025

Der medianet berlinbrandenburg e. V. präsentierte im Atelier Rooftop in Berlin-Kreuzberg die Ergebnisse des Medienbarometers 2025. An der 22. Ausgabe der Studie wirkten 185 Unternehmen der Creative-Technology-Wirtschaft aus Berlin und Brandenburg mit. Die Umfrage thematisierte die Wettbewerbsfähigkeit und KI-Affinität von Film-, Games- und Medientech-Unternehmen.

Die Darstellung setzt sich aus einem Tablet und vier Personen in Arbeitsprozessen auf dem Tablet zusammen.
© KIT8/iStock
Grafik-Design auf Tablet – Vektor Illustration

Die Ergebnisse der Studie wurden von Klaus Goldhammer, Geschäftsführer und Managing Partner von Goldmedia, dem durchführenden Institut, präsentiert. Anschließend wurden sie von Jeannine Koch, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende des medianet berlinbrandenburg e. V. und Herausgeberin des Medienbarometers, sowie Helge Jürgens, Geschäftsführer der New-Media-Förderung beim Medienboard Berlin-Brandenburg, eingeordnet. Mia Heresch moderierte die Veranstaltung.

Das diesjährige Medienbarometer bestand aus drei Teilen:

  • dem jährlich wiederkehrenden allgemeinen Teil, der den Status quo der Creative-Technology-Unternehmen bzgl. Geschäfts- und Personalentwicklung in den Fokus nimmt;
  • den aktuellen Herausforderungen und möglichen Potenzialen im nationalen und internationalen Wettbewerb für die Film- und Games-Branche;
  • dem Themenschwerpunkt „Künstliche Intelligenz“: Inwieweit werden KI-Tools in den Unternehmen bereits eingesetzt? Wie offen sind die Mitarbeitenden? Wurden bereits wirtschaftliche Erfolge durch KI erzielt? Welche Potenziale und Risiken gibt es?

Die Studienergebnisse lassen erkennen, dass die Unternehmen der Creative Technologies in der Hauptstadtregion sowohl vor großen Herausforderungen stehen als auch sich in einem bedeutsamen Wandel befinden. Der im Vergleich zu den Vorjahren stark gesunkene Geschäftsklimaindex ist u. a. auch auf die noch ausstehenden Förderbausteine in der Film- und Games-Branche während des Umfragezeitraums zurückzuführen. Zu Unsicherheiten am Markt führt auch, dass einige Forderungen der Branchen noch nicht erfüllt sind. Es liegen inzwischen aber positive Signale seitens der neuen Bundesregierung vor, dass z. B. die geforderten Steueranreizmodelle und Investitionsverpflichtungen in der Filmwirtschaft und eine verstetigte Games-Förderungen geplant sind. Diese Maßnahmen sind für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unabdingbar – genau wie der Abbau von Bürokratie und eine einfachere Integration von qualifiziertem, internationalen Personal in den deutschen Arbeitsmarkt.

Außerdem geben 79% der Befragten an, dass die Rolle von Künstlicher Intelligenz in ihren Branchen stark zunehmen wird. Dies verdeutlicht, dass die Unternehmen auch in den kommenden Jahren signifikante Transformationsprozesse durchlaufen werden.

Jeannine Koch, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende, medianet berlinbrandenburg e. V.

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