Meldung
17.03.2025

BalticNet-PlasmaTec: Projekt EPIC fördert interregionale Zusammenarbeit

Mit dem Projekt „Enhancing Packaging Innovation Ecosystems for Interregional Collaboration“ (EPIC) sollen Innovationsökosysteme in weniger entwickelten Regionen gestärkt werden. BalticNet-PlasmaTec e. V. ist einer von zehn Projektpartnern aus acht europäischen Ländern. Ziel von EPIC ist es, zentrale Akteure zu befähigen, Innovationslücken und Herausforderungen zu identifizieren sowie die interregionalen Wertschöpfungsketten so auszubauen, dass sie den Übergang zu nachhaltigen Verpackungslösungen vorantreiben.

Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kick-off-Meeting.
Kick-off-Meeting
© EPIC Project
Foto vom Kick-off-Meeting

Ein neues Konzept für die Verpackungsbranche

Das EPIC-Projekt verfolgt einen innovativen, umfassenden Ansatz zur Bewältigung aktueller und künftiger Herausforderungen der Verpackungsindustrie. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Bereichen Lebensmittel, Biomedizin und Pharma sowie Kosmetik. Ziel des Projekts ist es, das gegenseitige Verständnis zwischen der Verpackungsbranche und angrenzenden Sektoren zu verbessern. Durch die gezielte Identifikation von Bedarfen, Herausforderungen und regulatorischen Anforderungen werden Innovationen und nachhaltige Entwicklungen gefördert.

Ein starkes Konsortium entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Das EPIC-Konsortium bildet alle Stufen der Verpackungswertschöpfungskette ab – von Anbietern von Verpackungsmaschinen und -materialien über Verpackungshersteller bis hin zu den Endanwendern. Durch diese breite Expertise können interregionale Innovationsprojekte identifiziert und entwickelt werden, um Innovationsherausforderungen gezielt anzugehen und der europäischen Verpackungsindustrie zusätzlichen Mehrwert zu bieten.

Kompetenzentwicklung für innovative Investitionen

EPIC setzt auf eine gezielte Qualifikationsanpassung, um innovative Investitionsprojekte in den regionalen Ökosystemen der Partner zu unterstützen. Dabei werden Stakeholder aus vier zentralen Bereichen eingebunden: dem regionalen Innovationsökosystem, öffentlichen Behörden, der Zivilgesellschaft sowie den Vertretern der Wertschöpfungskette.

Gemeinsame Lösungen für die Verpackungen der Zukunft

Die Einführung neuer Materialien in die Verpackungsindustrie stellt eine große Herausforderung dar, da sie aufgrund physikalischer, chemischer und verarbeitungstechnischer Unterschiede nicht einfach konventionelle Materialien ersetzen können. Anbieter von Maschinen und Materialien sowie Verpackungshersteller müssen daher umfangreiche Tests durchführen, Designs anpassen und regulatorische Vorgaben erfüllen. Nur durch eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Lieferkette können zukunftsfähige Investitionsprojekte für nachhaltige Verpackungslösungen entwickelt werden.

Ein starkes europäisches Netzwerk

Das EPIC-Konsortium wird von NANOPROGRESS (Tschechien) koordiniert und umfasst 10 Partner aus 8 europäischen Ländern, darunter renommierte Cluster und Forschungseinrichtungen:

  • BalticNet-PlasmaTec (Deutschland)
  • DBH InnoHub (Ungarn)
  • Clust-ER MECH (Italien)
  • Clust-ER HEALTH (Italien)
  • LitMEA - Smart Food Cluster (Litauen)
  • Bydgoszcz Industrial Cluster Tool Valley (Polen)
  • Association Packaging Cluster (Spanien)
  • Feeling Innovation by Stanpa (Spanien)
  • INEGI – Institut für Wissenschaft und Innovation im Maschinen- und Industrieingenieurwesen (Portugal)

Diese Partner arbeiten gemeinsam daran, den grundlegenden Wandel hin zu einer nachhaltigeren Verpackungsindustrie aktiv mitzugestalten.
Das EPIC-Projekt setzt damit einen entscheidenden Impuls für Innovationen und Kooperationen in der europäischen Verpackungsbranche.

Weiterführende Informationen

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