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12.03.2025

Ocean Technology Campus Rostock: Lenkungskreismitglied Oliver Zielinski in Wissenschaftsrat berufen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Prof. Dr. Oliver Zielinski in den Wissenschaftsrat berufen. Als wissenschaftliches Gremium berät der Wissenschaftsrat Bund und Länder zur weiteren Entwicklung des deutschen Hochschulsystems und der Forschungseinrichtungen. Verschiedene Forschungseinrichtungen hatten Zielinski vorgeschlagen. Er engagiert sich beim Zukunftscluster Ocean Technology Campus Rostock im Lenkungskreis.

Prof. Dr. Oliver Zielinski
Prof. Dr. Oliver Zielinski
© IOW, D. Gohlke
Ocean Technology Campus Rostock: Lenkungskreismitglied Oliver Zielinski in Wissenschaftsrat berufen

Zielinski, Direktor des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und Professor für Erdsystemforschung an der Universität Rostock, wurde zum 1. Februar 2025 – auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft – von Bundespräsident Steinmeier in den Wissenschaftsrat berufen. Die Berufung in den Wissenschaftsrat gilt zunächst für drei Jahre.

Seit mehr als 25 Jahren gilt das Forschungsinteresse von Prof. Dr. Oliver Zielinski der Umweltphysik mariner Ökosysteme unter Verwendung intelligenter Technologien, insbesondere im Bereich autonomer Sensorsysteme und Meeresobservatorien. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei die Entwicklung innovativer Methoden, insbesondere solcher, die Umweltforschung und Umweltschutz mit Künstlicher Intelligenz verbinden. Auch in der klassischen marinen Feldforschung ist Zielinski seit vielen Jahren zu Hause, nicht zuletzt durch seine Teilnahme an mehr als 20 Schiffsexpeditionen, davon sieben als wissenschaftlicher Fahrtleiter.

Im Fokus seiner Arbeit als IOW-Direktor stehen Küsten- und Randmeere, die unter enormem Druck durch menschliche Nutzung und Klimawandel stehen. Durch wissenschaftliche Erkenntnisse, innovative Methoden und einen dialogorientierten Transfer trägt das IOW dazu bei, diese lebenswichtigen Meeresökosysteme – mit besonderem Fokus auf die Ostsee – zu verstehen, zu schützen und Perspektiven für eine nachhaltige Nutzung aufzuzeigen.

„In einer Zeit tiefgreifender ökologischer und gesellschaftlicher Transformationen ist es mir ein großes Anliegen, interdisziplinäre Forschung zu stärken und den dialogorientierten Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesellschaft zu fördern. Dies gilt insbesondere im Bereich gemeinwohlorientierter Technologien“, betonte Zielinski anlässlich seiner Berufung in den Wissenschaftsrat. „Es braucht eine starke, unabhängige Wissenschaft, die angesichts der globalen Umweltveränderungen mit fundierten Analysen und innovativen Lösungsansätzen Perspektiven eröffnet und Handlungsoptionen aufzeigt und damit auch zur Resilienz unserer Gesellschaft gegenüber zukünftigen Herausforderungen beiträgt. Es ist mir daher eine besondere Freude und Verpflichtung, im Wissenschaftsrat an strategischen Weichenstellungen für Wissenschaft und Forschung in Deutschland mitzuwirken“, so der Meeresphysiker Zielinski.

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