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05.12.2024

QVLS-iLabs: Niedersächsischer Wissenschaftspreis für Clustersprecher

Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs hat unter anderem Professor Andreas Waag, einen der Sprecher von QVLS-iLabs, mit dem Wissenschaftspreis des Landes ausgezeichnet. Damit würdigte die Jury Waags Forschungsleistungen: Er transferiere Forschungsergebnisse äußerst erfolgreich in die Wirtschaft, heißt es in der Begründung. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

Preisträgerinnen und Preisträger des Niedersächsischen Wissenschaftspreises und Wissenschaftsminister Mohrs
Prof. Waag (hinten links) mit den weiteren Ausgezeichneten sowie Wissenschaftsminister Mohrs (3. v. rechts, vordere Reihe)
© Moritz Küstner/Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
QVLS-iLabs: Niedersächsischer Wissenschaftspreis für Clustersprecher

Der Wissenschaftspreis Niedersachsen 2024 wurde für herausragendes Engagement um die Hochschulentwicklung in Niedersachsen im Landesmuseum Hannover durch Falko Mohr, Niedersachsens Wissenschaftsminister, an eine Wissenschaftlerin und drei Wissenschaftler verliehen. Drei Studierende und ein Studierendenteam wurden mit Preisen für hervorragende Leistungen in Forschung, Transfer, Lehre und Studium gewürdigt.

In der Kategorie „Wissenschaftler/in an einer niedersächsischen Universität“ erhielt Professor Andreas Waag vom Institut für Halbleitertechnik der TU Braunschweig den Preis. Der Leiter des Instituts forscht an lichtemittierenden Material Galliumnitrid. Galliumnitrid-Mikroelektronik findet sich mittlerweile in sehr vielen Anwendungen, mit denen wir täglich in Kontakt kommen. Weißlicht-LEDs haben Glühlampen vollständig ersetzt, schnelle Nitrid-Transistoren werden in der 5G-Kommunikationstechnologie eingesetzt, und Galliumnitrid-Leistungstransistoren erhöhen die Effizienz von Wechselrichtern in der Photovoltaik. Mit der Miniaturisierung und Skalierung von tausenden von Licht emittierenden Halbleiter-Bauelementen auf einem Chip entwickelt Professor Waag optische Schlüsseltechnologien für die Quanten- und Nanometrologie und weitere Anwendungen der nächsten Generation. Er nutzt diese Technologie um Messungen an der Quantengrenze mit bisher unerreichter Präzision zu verwirklichen und damit neuartige optische Prozessoren für künstliche Intelligenz zu entwickeln.

Waag fokussiert sich auf die Miniaturisierung und Skalierbarkeit, um Quantenforschung in die Anwendung zu bringen. Als Initiator des Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) möchte er skalierbare Quantencomputer in Niedersachsen umsetzten und als Mitgründer des Nitride Technology Centers (NTC), werden die Leuchtkraft des Galliumnitrids mit der konventionellen Silizium-Mikroelektronik zusammengeführt. Damit hat sich die Technische Universität Braunschweig mit Professor Waag mehrfach als Keimzelle innovativer Verbünde und Großprojekte im Bereich der Quantenmetrologie und Mikroelektronik etabliert.

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