Meldung
20.06.2024

Cluster Mobility & Logistics: Regensburgs erstes Reallabor für Mobilität geht an den Start

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sollen in Regensburg künftig auch im Straßenbild eine stärkere Rolle spielen. Um entsprechende Vorhaben aus der Theorie in die Praxis zu bringen, wurde am Galgenberg mit dem Projekt „R_Lab Mobilität“ ein sogenanntes Reallabor eröffnet. Das Projekt wird im Rahmen von REGENSBURG_NEXT gefördert, vom Cluster Mobility & Logistics organisiert und läuft bis Ende 2026.

Intelligente Stadt und drahtloses Kommunikationsnetz, abstraktes Bild visuell, Internet der Dinge
© jamesteohart/Adobe Stock
Intelligente Stadt und drahtloses Kommunikationsnetz, abstraktes Bild visuell, Internet der Dinge

Die Stadt Regensburg hat das Cluster Mobility & Logistics mit Sitz in der TechBase damit beauftragt, das R_Lab Galgenberg zu managen. Ziel ist es, mit den beteiligten Akteuren aus Wissenschaft und Industrie Smart-City-Anwendungen unter realen Bedingungen zu testen, erläuterte Alexander Rupprecht, Geschäftsführer der TechBase: „Gemeinsam mit unseren Projektpartnern R_NEXT, das Stadtwerk.Regensburg sowie ansässigen Unternehmen wollen wir eine Infrastruktur aufbauen, die es uns erlaubt, die Technologien einer zukunftsfähigen und intelligenten Stadt in den öffentlichen Raum zu bringen.“

Regensburg ist Teil des bundesweit größten Smart-City-Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“. Damit gehört die Stadt zu insgesamt 73 „Experimentierorten“ der integrierten Stadtentwicklung, die von der Bundesregierung gefördert werden.

Das Unternehmen AVL Software and Functions GmbH geht mit einem der ersten Anwendungsprojekte im Rahmen des Reallabors an den Start. Mit der „Environmental Sensor Box“ will man einen wichtigen Grundstein für die Erhebung und Evaluierung von Daten legen, die für zukünftige adaptive Mobilitätskonzepte herangezogen werden können, so Achim Przymusinski von AVL Software and Functions GmbH: „Dieses erste Kooperationsprojekt stellt einen wichtigen Meilenstein für zukünftige Datenplattformen dar. Es wird ermöglichen, unterschiedliche Datenquellen zusammenzuführen und daraus einen Mehrwert zu generieren“.

Dem Unternehmen AVL werden weitere folgen, die innerhalb des Projektzeitraums eigene Anwendungsfälle einbringen. Getestet werden unter anderem Konzepte aus den Bereichen Sensorik, Übertragungstechnik und Verkehrsmanagement, unter authentischen städtischen Bedingungen erproben.

Weiterführende Informationen

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