Meldung
16.01.2024

OLEC: Neujahrs-Networking zeigt Bedeutung regionaler Zusammenarbeit für die Energiewende

Der Oldenburger Energiecluster OLEC e. V. wurde im Dezember 2004 aus der Taufe gehoben. Das Jubiläumsjahr 2024 begrüßte das Cluster am 12. Januar gemeinsam mit seinen Expertinnen und Experten Dr. Peter (Präsidentin des BEE e. V.), Prof. Bruder (Präsident der Universität Oldenburg), Prof. Lehnhoff (Vorstandsvorsitzender des OFFIS e. V.), Dr. Buhlert (Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz), OLEC-Gründungsvater Dietmar Schütz sowie rund 130 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Politik.

Von links nach rechts: Prof. Sebastian Lehnhoff, Dietmar Schütz, Roland Hentschel, Dr. Magnus Buhlert, Prof. Ralph Bruder
V. l.: Prof. Sebastian Lehnhoff, Dietmar Schütz, Roland Hentschel, Dr. Magnus Buhlert, Prof. Ralph Bruder (Dr. Simone Peter war digital zugeschaltet und ist daher nicht auf dem Bild)
© OLEC e. V./Georg Blum
Expertenrunde OLEC Neujahrs-Networking 2024

Roland Hentschel, Vorstandsvorsitzender von OLEC e. V., und Prof. Ralph Bruder begann die Veranstaltung mit Grußworten und leiteten über zur Rolle des Energieclusters bei der Umsetzung der Transformation des Energiesystems. Danach stieg die Expertenrunde in die Diskussion ein, moderiert von Clustermanagerin Isabelle Ehrhardt und Roland Hentschel. Dabei stand im Fokus, wie der Standort Oldenburg und die Region Nordwest zum Gelingen der Energiewende beiträgt und welche wesentlichen Zukunftsthemen die Region ausmachen.

Dietmar Schütz betonte, dass ein bedeutendes Moment der Umsetzung der Energiewende die breite gesellschaftliche Akzeptanz sei, an der es aktuell durch Vertrauensverluste in bundespolitische Entscheidungen krankt. Buhlert ergänzte, dass Niedersachsen bereits notwendige Schritte gehe und gesetzlich die gesellschaftliche Teilhabe und Akzeptanz der Energiewende angehe.

Die Bedeutung der Energieforschung der Region hob Sebastian Lehnhoff hervor, denn Oldenburg ist die Wiege der Energieinformatik und der Energieforschung besonders in Bezug auf kritische Infrastrukturen und Digitalisierung. Hier ist die Region forschungsseitig eine der führenden der ganzen Welt.

Prof. Bruder bezog diesen Erfolg auf die herausragende projektorientierte Forschung, die vor allem auch im Themenfeld Energie seit Gründung der Universität Oldenburg vor 50 Jahren eine stete Weiterentwicklung bedeutete und zahlreiche Forschungsinstitute und Schwerpunkte in der Region etablieren konnte.

Den Abschluss des inhaltlichen Teils der Veranstaltung gestaltete Dr. Simone Peter. Im Rahmen ihrer Festrede betonte sie, welches Ausmaß die Folgen des Klimawandels bereits jetzt hätten, was sich in der Nordwestregion in den letzten Wochen klar gezeigt habe. Hier seien zwingend notwendige Handlungen erforderlich, um den Klimawandel auf ein Minimum zu begrenzen.

Die Energiewende habe im Nordwesten eine große Tradition und präge die Region seit vielen Jahren, hier könne der Nordwesten mit Stolz in die Zukunft schauen. Für die Zukunft müssten jedoch noch weitere Anstrengungen unternommen werden, um das große Potenzial der Erneuerbaren zu heben und in ihrem vollen Ausmaß nutzen zu können. Hierzu gehöre auch die intensive Arbeit an der Umsetzung der Wärme- und Verkehrswende.

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