Meldung
23.11.2019

ESCA: Änderungen im Benchmarking-Prozess als Ergebnis des ECEI II-Projektes

Das European Secretariat for Cluster Analysis (ESCA) hat Mitte November 2019 die Umsetzung der ersten Ergebnisse der abgeschlossenen „European Cluster Excellence Initiative – Phase 2” bekanntgegeben. Hauptmerkmal ist die Einführung einer Reihe von Eignungskriterien („Eligibility Criteria“) für Cluster Management Excellence Labels. Die Vergabe eines Qualität-Labels (BRONZE, SILBER oder GOLD) ist seit dem 15. November 2019 verstärkter an den Aufbau der antragstellenden Organisation und deren Registrierung auf der European Cluster Collaboration Platform (ECCP) gebunden. Darüber hinaus wurden sowohl der Benchmarking-Fragebogen als auch der Benchmarking-Bericht neu strukturiert und überarbeitet und um die Berücksichtigung wichtiger Megatrends wie digitale Transformation, grüne Wende und sozialwirtschaftliche Aspekte erweitert. Mit dem Ziel, sowohl Kosten als auch CO2-Emissionen zu reduzieren, beinhaltet das überarbeitete System auch eine Videokonferenzoption für Benchmarking-Interviews.

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Das COSME-geförderte Projekt „European Cluster Excellence Initiative - Phase 2 (ECEI II)” wurde zu Beginn des zweiten Quartals 2019 erfolgreich beendet. Am 26. April 2019 traf sich das European Cluster Excellence-Konsortium in den Räumlichkeiten der Europäischen Kommission in Brüssel, um die verschiedenen ECEI II-Projektergebnisse (2017-2019) zu diskutieren. An dem Treffen nahmen 18 europäische Cluster-Expertinnen und Experten teil, die 13 Organisationen vertraten, die aktiv zum ECEI-II-Projekt beigetragen hatten. Darüber hinaus nahmen vier Vertreter der Europäischen Kommission und der EASME an der Sitzung teil.

Das ECEI II-Projekt entstand aus einer intensiven Diskussion mit der Europäischen Kommission über die Weiterentwicklung des Cluster-Labelling-Systems, das aus der ersten European Cluster Excellence Initiative (2009-2012) hervorgegangen war. Ziel des ECEI II-Projektes war es, einen Prozess zu entwickeln, der zu einem verbesserten europäischen Cluster-Labelling-System führt, wobei der Schwerpunkt auf einem höheren Maß an Transparenz, Rechenschaftspflicht und Effizienz der derzeitigen Prozesse lag.

Die nun umgesetzen Änderungen beziehen sich vorwiegend auf das BRONZE Label, dessen Vergabe seit Mitte November 2019 die Erfüllung der Eignungskriterien voraussetzt. Die Expertinnen und Experten, die die Benchmarking-Interviews durchführen, füllen das Dokument „Eligibility Criteria“ aus und geben am Ende eine Empfehlung, ob das Label vergeben werden soll oder nicht. Die finale Entscheidung liegt derzeit bei ESCA (bis zur Umsetzung der geplanten Gründung einer neuen Organisation, die künftig die Verantwortung für die Labelling-Prozesse tragen wird).