Meldung
14.10.2019

Organic Electronics Saxony: Deutsch-Japanische Projektwoche in Dresden

In der Zeit vom 23. bis 27. September 2019 fand in Dresden erneut eine Deutsch-Japanische Projektwoche statt. Das Netzwerk Organic Electronics Saxony (OES) und seine Mitglieder nutzen die Woche für den intensiven Austausch mit den anwesenden Partnern aus Japan zu bereits laufenden Projekten, wie dem vom BMBF geförderten Projekt „OES-International” oder die durch das SMWA geförderte Cross-Cluster-Initiative „Sensorik Sachsen” (SenSa), und weiteren, künftig anstehenden Aktivitäten.

Internationales Projektmeeting zwischen OES-Mitgliedern und japanischen Partnern am IAPP (TU Dresden)
Internationales Projektmeeting zwischen OES-Mitgliedern und japanischen Partnern am IAPP (TU Dresden)
© Organic Electronics Saxony e. V.
Organic Electronics Saxony: Deutsch-Japanische Projektwoche in Dresden

Den am 23. September im Rahmen des SenSa-Projekts veranstalteten „International Workshop on Flexible Electronics and Sensors” nutzten zahlreiche japanische Partner, um mit den anwesenden Akteuren aus der flexiblen Elektronik, der Automobil- und Luftfahrtbranche sowie der Mikroelektronik in Kontakt zu kommen und ihre eigenen Kompetenzen in Vorträgen vorzustellen. Am 24. September trafen sich die deutschen und japanischen Partner der zwei Umsetzungsprojekte des Internationalisierungsprogramms des OES-Netzwerks zum Austausch über den Projektstatus.

Wie bereits im letzten Jahr wurde das Treffen am IAPP der TU Dresden durch die Wirtschaftsförderung Sachsen unterstützt. Die bekennende Japanfreundin und ehemalige Japanbeauftragte der WFS, Frau Karin Heidenreich, begrüßte die Gäste mit warmen Worte aus der über 10-jährigen Geschichte der Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Yonezawa. Insgesamt nahmen an dem Treffen 46 Personen von 19 deutschen und 9 japanischen Partnern teil. Nach intensiven Gesprächen über den Projektstatus hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, den Paradigmenwechsel der deutschen Autoindustrie live in der Gläsernen Manufaktur mitzuerleben.

Zur Anbahnung weiterer Kooperationsmöglichkeiten öffneten am 25. September 2019 die OES-Mitglieder TU Chemnitz (Institut für Print- und Medientechnik, Prof. Arved Hübler), Fraunhofer ENAS und 3D-Micromac ihre Türen für eine ausführliche Vorstellung der eigenen Kompetenzen und Anlagen. Der Bus für die gemeinsame Fahrt nach Chemnitz wurde durch die WFS zur Verfügung gestellt.

An den folgenden Tagen fanden zwischen den japanischen Partnern und Mitgliedern des OES zahlreiche weitere bilaterale Gespräche zu den Projekten und weiteren Themen statt.