Meldung
08.12.2016

Unterstützungsangebote: BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno)

Eine der vielen Maßnahmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Erhöhung der Innovationsfähigkeit insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist die Initiative go-innovativ. Hier werden sogenannte Innovationsgutscheine (go-Inno) für externe Beratungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen vergeben. Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks.

Oft fehlt es KMU an aktuellem Wissen zu Methoden und Instrumenten, um intern Produktinnovationen oder technische Verfahrensinnovationen erfolgreich zu managen. Genau hier hilft qualifizierte externe Beratung bei der Vorbereitung und Umsetzung der Ideen, die im Rahmen des go-Inno-Programmmoduls go-innovativ gefördert wird.

Mit den BMWi-Innovationsgutscheinen werden 50 Prozent der Ausgaben für externe Beratungsleistungen durch vom BMWi autorisierte Beratungsunternehmen gefördert. Die Beratung erstreckt sich über zwei Leistungsstufen:

Leistungsstufe 1: Potenzialanalyse

  • Stärken-Schwächen-Profil des Unternehmens im Zusammenhang mit dem Innovationsprojekt,
  • Vorprüfung der Marktfähigkeit des Innovationsvorhabens,
  • voraussichtlichen Kapazitätsbedarf bei Erstellung eines Realisierungskonzeptes,
  • Finanzierungsplan aufstellen, öffentliche Förderprogramme einbeziehen,
  • Abschätzung der Erfolgsaussichten.


Leistungsstufe 2: Realisierungskonzept und / oder Projektmanagement

An die Potenzialanalyse können sich Vertiefungsberatungen anschließen. Diese beinhalten die Erarbeitung eines Realisierungskonzeptes und / oder die Durchführung des Projektmanagements.

Die Umsetzung der Leistungsstufe 2 beginnt mit einer Technologiebewertung auf der Grundlage von Markteinschätzungen und Marktanalysen. Es werden geeignete externe Technologiegeber ermittelt. Das Realisierungskonzept wird erarbeitet. Kooperationen zwischen zu beratendem Unternehmen und gegebenenfalls externen Technologiegebern werden ins Auge gefasst. Öffentliche Förderprogramme werden zur Finanzierung des Innovationsvorhabens geprüft und genutzt. Darüber hinaus wird das Unternehmen bei erforderlichen Gesprächen insbesondere mit Banken oder Venture-Capital-Gesellschaften begleitet.

Beim Projektmanagement wird die Kooperation zwischen externen Technologiegebern und dem Unternehmen betreut. Gegebenenfalls wird ein externes Management der Projektdurchführung in Betracht gezogen. Dies beinhaltet auch administrative Serviceleistungen (Projektcontrolling), die Bewertung der Ergebnisse des Innovationsprojektes und Schlussfolgerungen.

Weiterführende Informationen

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