Meldung
16.08.2016

TechnologyMountains: Regionale Technologie-Charta unterzeichnet

Am 9. August 2016 unterzeichneten die Vorstandsvorsitzenden des Clusters TechnologyMountains Dr. Harald Stallforth und Dr. Volker Nestle von der Forschungsgesellschaft Hahn-Schickard eine Technologie-Charta. Die Akteure vereinbarten sechs Prinzipien, um die regionale Zusammenarbeit zu stärken. Vor allem KMU erhalten im Verbund die Chance, Innovationen branchenübergreifend zu entwickeln und zu vermarkten. Zweck der Charta ist außerdem, den Industriestandort Schwarzwald-Baar-Heuberg langfristig zu sichern.

„Die Charta dokumentiert und festigt unsere enge Zusammenarbeit in der Region”, sagte Dr. Harald Stallforth bei der Unterzeichnung im Hahn-Schickard-Institut in Villingen-Schwenningen. Der Vorstandsvorsitzende von TechnologyMountains erläuterte: „Die vielfältigen Forschungs- und Technologie-Aktivitäten in der Region fließen dank der Charta zum Nutzen der mittelständischen Wirtschaft noch besser zusammen. Das Ganze arrondiert sich zu einem echten Netzwerk.” Er hieß Hahn-Schickard, Spezialist für Mikrosystemtechnik, als dritten Akteur im Bunde willkommen. Die MedicalMountains AG, die Cluster-Organisation der Tuttlinger Medizintechnikbranche, und das Kunststoff-Institut Südwest in Villingen-Schwenningen unterstützen den Verbund bereits aktiv. Für Dr. Stallforth zählt auch das geplante Innovations- und Forschungs-Centrum Tuttlingen der Hochschule Furtwangen als eine wesentliche Kooperation von TechnologyMountains.

Als Vorstandsvorsitzender der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V. unterzeichnete Dr. Volker Nestle die Charta. Der Manager für Zukunftstechnologien bei der Festo AG in Esslingen sagte: „Hahn-Schickard spielt für den Südwesten heute eine bedeutende Rolle. Im Geschäftsjahr 2015 haben unsere drei Institute neue Rekorde bei den Forschungs- und Entwicklungsaufträgen aus der regionalen Industrie verbucht. Unsere Erfahrungen in der Mikrosystemtechnik werden wir jetzt auch bei TechnologyMountains verstärkt einbringen.”

Mit der Technologie-Charta verpflichten sich die Akteure aus der Region zu sechs gemeinsamen Prinzipien. Sie wollen für die Industrie ein Kompass sein, der Trends erkennt und den Weg zu neuen Technologien weist. Sie wollen Impulse für die geeignete Forschung geben. Die Partner bieten ihre Labors und ihre Kompetenzen gemeinsam an, um Innovationen im Verbund mit der Industrie zu entwickeln. „Keiner kann heute alle Technologien alleine beherrschen. Kooperationen und Synergien werden zu wichtigen Bausteinen für die Zukunft jedes Unternehmens”, betonte Dr. Stallforth. Die Unterzeichner der Charta wollen sich auch für die individuellen Belange der inzwischen 205 Mitglieder von TechnologyMountains einsetzen. Sie wollen Brücken zwischen Firmen bauen und ihnen helfen, den technologischen Fortschritt zu bewältigen. „Wir unterstützen Unternehmen, damit sie ihr Wachstum sichern, ihre Marktanteile ausweiten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit sichern können”, heißt es in dem Dokument.