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04.05.2016

Elektromobilität Süd-West: Überzeugende Leistungsschau für die Mobilität der Zukunft

Der Baden-Württemberg Pavillon 2016 zeigte auf der MobiliTec, dem Schwerpunkt der Hannover Messe für neue Mobilitätstechnologien, vor allem gut vernetzte Infrastruktur-, Speicher- und Intermodalitätslösungen. Im Südwesten Deutschlands ermöglicht die eng verwobene Textur von Forschungseinrichtungen, Ingenieursbüros, IT-Systemanbietern, KMU, Zulieferern und Herstellern kurze Entwicklungswege und guten Austausch. Vorgestellte Pilotprojekte aus dem Spitzencluster Elektromobilität Süd-West wie z.B. BiPOLplus zum induktiven Laden, e-volution mit dem Thema Hochspannung oder InnoROBE mit on-board Energiewandlern sind international beispielgebend.

„Der Baden-Württemberg Pavillon ist eine Leistungsschau für die Industrialisierung der Elektromobilität und zeigt die Innovationskraft der deutschen Mobilitätsindustrie. Auf dem Markt wird in den kommenden Monaten viel in Bewegung geraten. Mit der Kaufprämie für E-PKW und der Förderung der Ladeinfrastruktur werden die Ampeln auf Grün geschaltet. Weiterer wichtiger Impulsgeber wird die Einrichtung des Testfelds für autonomes Fahren in Baden-Württemberg. Automatisiert, vernetzt, elektrisch ist der Dreiklang des nächsten Entwicklungszyklus der Automobilindustrie, und baden-württembergische Unternehmen werden in allen Bereichen vorne mitspielen,” so Franz Loogen, Geschäftsführer der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH.

„Baden-Württemberg ist einer der wichtigsten Industriestandorte in Deutschland und war, ist und bleibt das Land der Innovation. Als europaweit innovativste Region ist Ideenreichtum und Erfindungskraft unser größter Vorteil im globalen Wettbewerb. Darüber hinaus ist Baden-Württemberg Heimat der Branchen, die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden lassen”, betonte Wirtschaftsminister Nils Schmid beim Besuch des Baden-Württemberg Pavillons. Delegationen aus den USA, der EU und Asien bestätigten, dass Baden-Württemberg mit Technologien, Produkten und Dienstleistungen für saubere und intelligente Mobilitätsangeboten als ein Modell für international wettbewerbsfähige Regionen an Bedeutung gewinnt. Die europäische Dimension der Energie- und Mobilitätswende stellte der vor-Ort Termin mit Maroš Šefčovič, Vizepräsident der Europäischen Kommission und zuständig für die Energieunion, besonders heraus.

Der e-mobil BW Thementag „Industrialisierung der Elektromobilität“ des MobiliTec Forum griff mit den ökonomischen Chancen der Mobilitätswende ein Kernthema auf. Für das Publikum war vor dem Hintergrund der Einführung einer Kaufprämie für E-PKW durch die Bundesregierung die Kombination der technologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Aspekte besonders interessant.

Die MobiliTec 2016 in Zahlen

Der Baden-Württemberg Pavillon zog 2016 über 3000 Fachbesucher an. Die gemeinsame Messepräsenz hat seit 2011 die Anzahl der Aussteller vervierfacht. 2016 präsentierten sich 43 Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf 600 m2. Zu den Besuchern zählten rund 300 Studentinnen und Studenten technischer Studiengänge aus Baden-Württemberg, die die von der e-mobil Baden-Württemberg angebotenen MobiliTec-Tours nutzten, um sich in Hannover einen eigenen Eindruck von potentiellen Arbeitgebern und spannenden Innovationsfeldern zu machen.

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