Meldung
04.01.2016

BioCon Valley: Projektförderung durch die Interreg Baltic Sea Region

Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern konnte sich die BioCon Valley GmbH im Interreg-Ostseeprogramm mit einem Projekt zur Förderung der Marinen Biotechnologie durchsetzen. In der Förderung durch das EU-Programm sehen die Clusterakteure eine Chance zur Stärkung der regionalen Biotech-Branche.

Das Monitoring Committee für das Interreg-Ostseeprogramm wählte in einem zweistufigen Wettbewerb 35 Projekte aus über 280 Einreichungen aus. Darunter befindet sich auch die „Baltic Blue BioTech Alliance”, an der BioCon Valley als Partner beteiligt ist. Ziel des Konsortiums ist es, jungen Biotechnologieunternehmen und Forschern den Zugang zu Fachexpertise und Laborkapazitäten auf dem Gebiet der Marinen Biotechnologie im Ostseeraum zu erleichtern und damit schneller zu marktfähigen Produkten und Dienstleitungen zu kommen.

„Der Erfolg der Baltic Blue BioTech Alliance ist ein motivierendes Signal für uns wie für den Biotech-Sektor insgesamt. Die junge Branche in Mecklenburg-Vorpommern kann so noch besser unterstützt werden”, so Lars Bauer, Geschäftsführer BioCon Valley GmbH. Im Rahmen des Projektes wird BioCon Valley als Ansprechpartner und Schnittstelle für junge Life Science Unternehmen und Forschungseinrichtungen und deren Projekte dienen.

Die „BBA Baltic Blue Biotechnology Alliance“ ist ein gemeinsames Konzept der Experten aus der Marinen oder Blauen Biotechnologie der Ostseeregion (BSR), um innovative neue Produkte aus Marinen Organismen besser und schneller zu entwickeln. Konkret werden kleinere Pilotvorhaben zwischen Wirtschaft und Wissenschaft realisiert, um dabei auch Hemmnisse der schnellen internationalen Zusammenarbeit zu identifizieren und zu beheben. Das internationale Konsortium, an dem neben BioCon Valley Partner aus Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden beteiligt sind, wird vom deutschen Partner Geomar in Kiel geleitet. Der Projektantrag hat einen Gesamtumfang von 3,4 Millionen Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren. Start des Projektes ist der 1. März 2016.

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