Meldung
14.12.2015

BioPark Regensburg: Erste Ergebnisse der Standortanalyse zur Gesundheitswirtschaft in Regensburg

Das Cluster BioPark Regensburg GmbH präsentierte am 11. Dezember 2015 die Ergebnisse einer Standortanalyse, die die Stadt Regensburg in Auftrag gegeben hat. In der Studie wurden Fragen zum Potenzial der regionalen Gesundheitswirtschaft und zu den Stärken und Chancen der Branche vom Cluster beantwortet.

Im Rahmen dieser Standortanalyse führte Capgemini Consulting Interviews sowohl mit Vertretern von Kliniken und Krankenhäusern als auch mit Vertretern der niedergelassenen Ärzte, außerdem mit Vertretern von Hochschulen, Krankenkassen, Reha- und Pflegeeinrichtungen, von Politik und Verwaltung sowie von anderen Gesundheitsregionen und Clustern. Ergänzt wurden die Untersuchungen durch Recherchen zu aktuellen Trends und zukünftigen Entwicklungen im Bereich Gesundheitswirtschaft.

Der BioPark Regensburg und die BioRegio Regensburg haben eine eindrucksvolle Entwicklung vorzuweisen. Gestartet mit der Kernkompetenz Biotechnologie (1999-2001), folgte zunächst die Erweiterung mit den „Life Sciences” um Medizintechnik, Pharma, Diagnostik und Analytik (2002-2006). Hierauf schloss sich die Einbeziehung von Firmen anderer Branchen wie der Metall-, Textil-, Kunststoff- und Glasindustrie an, welche interdisziplinär mit den Lebenswissenschaften interagieren (2006-2011). In der weiteren Konsequenz vernetzt sich der BioPark seit 2012 zunehmend mit Firmen aus der Gesundheitsbranche und hat hier bereits erste Gründer und Firmen im BioPark angesiedelt.

„Wir sehen ganz klar den übergreifenden Trend einer weiteren Verknüpfung der Biotech- und Medtech-Branche mit der Gesundheitswirtschaft am Standort”, so Dr. Thomas Diefenthal, Geschäftsführer der BioPark Regensburg GmbH, bei der Eröffnung der Veranstaltung. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Joachim Wolbergs, dass der Gesundheitssektor mittlerweile der größte Wirtschaftszeig in Deutschland sei.

Die Studie empfiehlt dem BioPark zu prüfen, inwieweit ein „Innovationszentrum Healthcare” als neuer Inkubator auf dem Campus möglich wäre. Sie empfiehlt ferner, am Standort geeignete Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel – insbesondere im Pflegebereich – zu ergreifen. Die Stadt Regensburg hat den BioPark beauftragt, die Ergebnisse der 150-seitigen Studien nun gemeinsam mit den Entscheidungsträgern der Region auf ihre Umsetzung hin zu überprüfen. Aus dieser Machbarkeitsanalyse wird ein „Masterplan Gesundheitswirtschaft für die Region Regensburg” erarbeitet, aus dem erste gemeinsame Projekte in 2016 für die weitere Entwicklung hervorgehen sollen.

Eine kurze Zusammenfassung der Studie kann unter s.steinl@biopark-regensburg.de angefordert werden.

Weiterführende Informationen

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