Meldung
01.09.2015

IVAM: Fachverband baut Kooperationen zwischen NRW und Japan auf

Der IVAM Fachverband für Mikrotechnik ist beauftragt worden, die Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und insbesondere der Präfektur Fukushima in Japan voranzutreiben. Der Kooperationsaufbau umfasst die Organisation von Business-Meetings, Konferenzen und Firmenpräsentationen auf Medizintechnikmessen.

Im September 2014 vereinbarten Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin und der Gouverneur der Präfektur Fukushima, Yuhei Sato, in einem Memorandum of Understanding eine enge Kooperation auf dem Feld der Medizintechnik. Diese Zukunftsbranche ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels für Japan und Deutschland von großer Bedeutung.

NRW.International und die IHK zu Düsseldorf haben seither verschiedene Aktivitäten zur Förderung der Kooperation zwischen nordrhein-westfälischen und japanischen Unternehmen erfolgreich durchgeführt. IVAM-Geschäftsführer Dr. Thomas R. Dietrich wird künftig die Zusammenarbeit zwischen nordrhein-westfälischen und japanischen KMU auf dem Gebiet der Medizintechnik betreuen und agiert damit als Koordinator der vereinbarten Aktivitäten. Bereits im September 2015 findet ein deutsch-japanisches Unternehmertreffen zum Thema „Nanotechnik in der Medizin” in Olpe statt. Die internationale Leitmesse MEDICA sowie die zeitgleich stattfindende COMPAMED werden für B2B-Gespräche genutzt.

Die Präfektur Fukushima hatte bereits kurz nach dem Erdbeben 2011 zahlreiche Maßnahmen angestoßen, darunter auch die enge Zusammenarbeit mit dem Land NRW, um auf den Gebieten Medizintechnik und erneuerbare Energien international wettbewerbsfähig zu werden und die Region Fukushima wirtschaftlich langfristig zu stärken. Von den Schlüsseltechnologien Mikrotechnik und Nanotechnik verspricht man sich, den Kostendruck in den Gesundheitssystemen zu reduzieren und medizintechnische Innovationen schneller zur Marktreife zu führen.

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