Meldung
20.08.2015

„go-cluster“ in Zahlen und Fakten: Alter der Cluster-Organisationen

Erfolgreiche Cluster-Organisationen zeichnen ein kontinuierliches Management und gewachsene Clusterstrukturen aus. Dies zeigt sich oft im Alter einer Cluster-Organisation, da es Zeit und Erfahrung benötigt, um effektive Cluster-Aktivitäten zu etablieren. Das langjährige Bestehen einer Cluster-Organisation beweist darüber hinaus eine erfolgreiche Positionierung auf dem Markt. Rund 80 % der Cluster-Organisationen des Programms „go-cluster“ sind älter als 10 Jahre, einzelne bestehen sogar schon seit 60 Jahren. Der größte Teil, circa 50 %, ist zwischen 10 und 16 Jahren alt.

Wichtig für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Clustermanagements ist ein zielgruppenorientiertes Dienstleistungsangebot. Die erfahrenen Cluster-Organisationen des Programms „go-cluster“ sind zumeist aktiv in das regionale Innovationssystem eingebunden und haben ein hoch spezialisiertes technologisches Wissen aufgebaut. Ein langfristig bestehendes Clustermanagement ist zudem eine gute Basis für ein Vertrauensverhältnis zu den Clusterakteuren. Dies wiederum bildet die Grundlage, um Kooperationsprojekte oder Produktentwicklungen in möglichst kurzer Zeit initiieren und erfolgreich umsetzen zu können.

Die Cluster-Organisationen des Programms sind im Schnitt 14 Jahre alt, ein Drittel der Innovationscluster bestehen sogar seit über 16 Jahren. Das Institut für Kunststoffverarbeitung Aachen wurde beispielsweise bereits 1950 gegründet, auch der Forschungskuratorium Textil e. V. aus Berlin blickt auf eine über 60-jährige Clustergeschichte zurück. Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid gehört mit einem Alter von 27 Jahren ebenfalls zu den „ältesten” Cluster-Organisationen im Programm „go-cluster“. Damit können sie entsprechend hohe Kompetenz und Expertise in ihren Branchen sowie historisch gewachsene Clusterstrukturen vorweisen.

Die zugrunde liegenden Zahlen beziehen sich auf regelmäßige Benchmarking-Interviews und anderweitige Untersuchungen der Mitglieder des Programms „go-cluster“ zu verschiedenen clusterbezogenen Aspekten.