Meldung
21.07.2015

Neues Förderprogramm des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Das Programm JOBSTARTER plus unterstützt über die Förderlinie I explizit Wirtschafts- und Forschungscluster bei der Gewinnung und Ausbildung des Fachkräftenachwuchses. Durch die Förderung sollen die Kultur und das Angebot betrieblicher Berufsbildung in den Clustern verbessert werden. Die etablierten Netzwerkstrukturen und bewährten Austauschbeziehungen ihrer Mitglieder eignen sich besonders für die Entwicklung integrierter Unterstützungs- und Beratungsangebote zur Berufsbildung in KMU. Förderfähig sind Projekte mit einer dreijährigen Laufzeit und einem Fördervolumen von bis zu 500.000 Euro.

Die Forschungslinie I des Förderprogramms JOBSTARTER plus richtet sich dabei explizit an Wirtschafts- oder Forschungscluster. JOBSTARTER plus fördert Projekte, die in dreijähriger Laufzeit Strukturen für Information und Beratung zum Thema Ausbildung verbessern und Unterstützungsangebote für die KMU nachhaltig in den Clustern etablieren. Stichworte hierzu sind: Vernetzung der Ausbildungsaktivitäten, Berufemarketing, Ansprachestrategien für künftige Auszubildende, Organisation der Ausbildung, Verbundausbildung. Die deutschen Cluster-Initiativen sind explizit aufgefordert, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.

Ziel dieser Förderlinie ist es, Strukturen zu entwickeln, die dazu dienen, Besetzungs- und Passungsprobleme in den betroffenen Branchen zu verringern oder den Stellenwert und das Potenzial beruflicher Bildung in bestehenden Wirtschafts- oder Forschungsclustern zu erhöhen. Entsprechende Projektansätze können auch mit Hilfe der Organisation von Verbundausbildung und des Einsatzes von Ausbildungsbausteinen umgesetzt werden.

Die Förderrichtlinie des Programms JOBSTARTER plus wurde kürzlich veröffentlichten und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) gefördert.

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