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15.07.2015

Oldenburger Energiecluster OLEC: erfolgreiches Kooperationsprojekt

Auf der vom Oldenburger Energiecluster (OLEC) e. V. koordinierten „Sieben Städte Tour” zum Thema Elektromobilität haben die Clusterakteure EWE AG und die Stadt Oldenburg die erste Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge eröffnet. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies bezeichnete die Säule als „gutes Beispiel für Kooperation und Nachhaltigkeit” im Cluster.

Oldenburgs erste so genannte Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge ist jetzt offiziell in Betrieb. Sie kann Fahrzeuge in etwa 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Batteriekapazität aufladen. Herkömmliche Säulen benötigen 1 bis 6 Stunden zum Vollladen der Batterie. Neben dem Gelände der Tankstelle „Am Westkreuz” übergab Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies am letzten Samstag die Säule an den Oldenburger Oberbürgermeister Jürgen Krogmann – im Beisein des zukünftigen EWE-Chefs Matthias Brückmann. EWE ist Betreiber der Säule, die das Land Niedersachsen gefördert hat.

„Elektromobilität ist nachhaltige Mobilität. Um Sie voranzutreiben müssen Wirtschaft, Wissenschaft, und Politik kooperieren. Diese neue Schnellladesäule ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Kooperation”, so Olaf Lies.

Jürgen Krogmann erhofft sich mittelfristig positive Auswirkungen auf die Luftqualität. Auch Oldenburg könne sich diesbezüglich noch verbessern. „Mit dem Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge schafft Oldenburg eine gute Grundlage dafür”, so Krogmann.

Matthias Brückmann nannte einen weiteren Grund für die Bedeutung öffentlicher Stromtankstellen: „Wenngleich über 80 Prozent der Ladevorgänge an der Arbeitsstätte oder zu Hause stattfinden ist die öffentliche Ladeinfrastruktur ein wichtiges Instrument zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens in Bezug auf die Reichweite von umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen und damit essenziell für ihre Verbreitung.” Zudem hätten Stromtankstellen im öffentlichen Raum immer auch eine für das Thema Elektromobilität werbende Wirkung.

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