Meldung
10.12.2014
Neue Fördermaßnahme des BMBF soll deutsche Innovationspole weltweit vernetzen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet eine neue Maßnahme zur „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken”. Mit der Fördermaßnahme unterstützt das BMBF die internationale Vernetzung der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft und baut auf den Erfolgen der deutschen Clusterlandschaft auf. Die zahlreichen Abkommen zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit erleichtern den deutschen Innovationsclustern die Kooperation mit ihren internationalen Partnern (Verzeichnis der WTZ-Abkommen). Bewerbungen in Form einer 20-seitigen Skizze können bis zum 28. Februar 2015 eingereicht werden. Zudem veranstaltet das BMBF gemeinsam mit dem Projektträger Jülich Informationsveranstaltungen am 16. Dezember 2014 und 13. Januar 2015.
Aufgrund der vielfältigen Unterstützung von Bund und Ländern arbeiten unterschiedliche Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft heute erfolgreich in Clustern und Netzwerken zusammen. In einem nächsten Schritt forciert das BMBF jetzt die internationale Vernetzung innovationsstarker Regionen und Netzwerke. Spitzencluster, Zukunftsprojekte der Hightech-Strategie und vergleichbare Netzwerke werden dabei unterstützt, die strategische Zusammenarbeit mit anderen Innovationsregionen in der Welt nachhaltig und tragfähig auszubauen, mit einem Mehrwert für die Region und den Innovationsstandort Deutschland.
Denn die Leistungsfähigkeit innovativer Standorte hängt durch die Globalisierung der Wertschöpfungs- und Innovationsketten nicht mehr nur von einer engen Einbindung der Wissenschaft und Wirtschaft in regionale und nationale Wissensnetzwerke ab. Wettbewerbsfähig und innovativ bleibt, wer seine eigenen Fähigkeiten mit anderen teilt und durch die Einbindung von internationalem Know-how erweitert. Die stärkere internationale Vernetzung der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft ist deshalb ein zentrales Element der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung.
Dort wo ein Mehrwert für den Standort Deutschland besteht, sollen die Kontakte weiter intensiviert und eine strategische Kooperation aufgebaut werden. Auf Augenhöhe sollen in gemeinsamen Projekten und zum gegenseitigen Nutzen ergänzende Kompetenzen verbunden werden. Damit können beide Seiten innovativer werden und sich besser im internationalen Wettbewerb behaupten.
Interessierte können bis zum 28. Februar 2015 Zeit, ihre Bewerbungen in Form einer 20-seitigen Skizze einreichen. Von den eingegangenen Skizzen wird ein unabhängiges Auswahlgremium dem BMBF bis zu zehn Bewerbungen zur Förderung empfehlen. Im Anschluss sind bis zum 15. September 2015 die formellen Projektanträge einzureichen.
Das BMBF bietet zusammen mit dem Projektträger Jülich am Dienstag, den 16. Dezember 2014 im Zeitraum von 10.30-13.00 Uhr eine Informationsveranstaltung in Berlin (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin) an. Interessierte können sich hierzu bis Freitag, den 12. Dezember 2014 verbindlich beim Projektträger Jülich (Herrn Raoul Frings, r.frings@fz-juelich.de), anmelden.
Eine zweite Informationsveranstaltung wird am Dienstag, den 13. Januar 2015 in Bonn, ebenfalls von 10.30-13.00 Uhr, durchgeführt (genaue Ortsangaben werden noch bekannt gegeben). In diesem Fall werden Interessierte gebeten, sich bis zum 9. Januar 2015 verbindlich beim Projektträger Jülich (Herrn Raoul Frings, r.frings@fz-juelich.de) anzumelden.
Die zahlreichen Abkommen zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit erleichtern den deutschen Innovationsclustern die Kooperation mit ihren internationalen Partnern (Verzeichnis der WTZ-Abkommen). Das Verzeichnis der internationalen wissenschaftlich-technischen Vereinbarungen enthält die bisher von deutscher Seite durch die Regierung bzw. einzelne Bundesministerien in den Bereichen von Wissenschaft und Forschung geschlossenen, allgemeinen völkerrechtlichen und sonstigen internationalen Vereinbarungen.