16.11.2015

Ausgabe November 2015 - Newsletter Clusterplattform Deutschland

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch im November sind die deutschen Innovationscluster mit zahlreichen Aktivitäten und Projekten sehr aktiv. Neben Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 und Digitalisierung steht insbesondere die deutsch-französische Beziehung im Fokus der Mitglieder des Programms „go-cluster” und der Spitzencluster: aktuell insbesondere mit der deutsch-französischen Erklärung zur „Beschleunigung des digitalen Wandels in der Wirtschaft”. Der Newsletter im November informiert Sie wie gewohnt über Nachrichten, Veranstaltungen und Aktuelles aus den Clustern. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen die Redaktion.

Gabriel und Macron stärken deutsch-französische digitale Partnerschaft – Zusammenarbeit von Clustern begrüßt

Gemeinsam veranstalteten Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron, Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitales, am 27. Oktober 2015 in Paris eine Konferenz unter dem Motto „Beschleunigung des digitalen Wandels in der Wirtschaft”. Auf Einladung des französischen Staatspräsidenten François Hollande nahmen über 400 hochrangige Vertreter von Start-ups, internationalen Unternehmen und öffentlichen Institutionen sowie Clusterakteure an der Konferenz teil, darunter auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. In der verabschiedeten Erklärung begrüßen die beiden Regierungen die enge Zusammenarbeit zwischen französischen und deutschen Clustern auf den Gebieten Big Data und Digitalisierung der Industrie. So sollen innovative Partnerschaften zwischen Unternehmen und Clustern gestärkt werden.

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Deutsch-französische Ausschreibung im Rahmen des „Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM)” für gemeinsame Forschungs-und Entwicklungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen (Abgabefrist: 18. Dezember 2015)

Die erste Ausschreibung für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen zwischen Frankreich und Deutschland wurde am 04. September 2015 bekanntgegeben. Die Parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries und der französische Stellvertretende Generaldirektor für Unternehmen Benjamin Gallezot hatten im März 2015 auf der Frühjahrstagung des Programms „go-cluster” bereits diese gemeinsame Fördermaßnahme angekündigt. Projektanträge und nationale Förderanträge können bis zum 18. Dezember 2015 eingereicht werden.

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Informationsveranstaltungen zur zweiten Runde der BMBF-Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken”

Anfang Dezember 2015 geht der Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur internationalen Vernetzung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten der Hightech-Strategie und vergleichbarer Netzwerke in die zweite Runde. Ziel der Maßnahme ist der Ausbau der Zusammenarbeit mit anderen Innovationsregionen in der Welt auf Basis einer gemeinsamen Innovationsstrategie. Hierzu lädt das Bundesministerium interessierte Clustermanagement-Organisationen und Netzwerke am 15. Dezember in Bonn und am 17. Dezember in Berlin jeweils zu einer Informationsveranstaltung ein.

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Europäische Union fördert Clusterprojekte zur Schaffung neuer Wertschöpfungsketten

Die Entwicklung neuer branchenübergreifender Wertschöpfungsketten auf Grundlage des innovativen Potenzials von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist eine wesentliche Herausforderung für Europa. Die EU fördert daher mit dem Aufruf „Cluster facilitated projects for new industrial value chains” (INNOSUP-01-2016-2017) die grenz- und branchenübergreifende Zusammenarbeit, Innovation und Entrepreneurship in Regionen und Wertschöpfungsketten. Die Koordination und Umsetzung sollen Cluster-Organisationen und intermediäre Organisationen mit einem systematischen Ansatz leiten, der verschiedene Ressourcen, Werkzeuge und Instrumente miteinander kombiniert. Die EU identifiziert dabei Innovationscluster als geeignete Einrichtungen, um KMU bei der Schaffung neuer Wertschöpfungsketten und Industriezweige zu unterstützen. Die nächste Bewerbungsfrist ist der 4. April 2016. Die endgültige Frist des zweistufigen Bewerbungsverfahrens ist der 8. September 2016.

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Bewerbungsfrist für den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft ist der 30. November 2015

Der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft ist der erste Innovationspreis der Welt und wird in vier Kategorien ausgeschrieben. Bereits zum 35. Mal zeichnen die Partner des Innovationspreises die bedeutendsten wissenschaftlichen, technischen, unternehmerischen und geistigen Innovationen der deutschen Wirtschaft aus. Bis zum 30. November 2015 können sich Clusterakteure für den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft bewerben. Der Preis wird am 16. April 2016 in Darmstadt vergeben.

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Forschungskuratorium Textil: Publikation des Textilforschungsberichts 2014

Das Forschungskuratorium Textil (FKT) hat einen neuen, umfangreichen Textilforschungsbericht veröffentlicht. Die für das Jahr 2014 herausgegebene Übersicht informiert Akteure der Textilbranche anhand von 293 Kurzberichten über die Forschungsergebnisse der 16 mitwirkenden Textilinstitute. Als Nachschlagewerk mit wissenschaftlichem Schwerpunkt sollen vor allem Unternehmen aus der Textil- und Bekleidungsindustrie, dem Textilmaschinenbau, der Chemiefaserindustrie, der Textilhilfsmittel- und Farbstoffproduktion sowie der Textildienstleistung knapp, aber umfassend über den aktuellen Forschungsstand der verschiedenen Textilsparten informiert werden.

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Bundesweit erster Photonik Science-Slam

Am 1. Januar, pünktlich zum Beginn des durch die UN-Generalversammlung ausgerufenen „Internationalen Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien 2015“, startete das Projekt „Photonics4All“ im Rahmen des EU-Förderprogramms „HORIZON 2020“. Koordiniert durch das Steinbeis-Europa-Zentrum rückt OptecNet Deutschland zusammen mit Partnern aus Spanien, Frankreich, Schweden, Österreich, den Niederlanden, Großbritannien, der Slowakei und Italien die Bedeutung der Photonik noch stärker ins Licht der breiten Öffentlichkeit.

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BioEconomy Cluster: neuer internationaler Zusammenschluss

BioEconomy kooperiert künftig mit führenden europäischen Clustern aus den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich unter dem Namen 3BI-Intercluster – Brokering Bio-Based Innovation. Die Partnerschaft soll die biobasierte Wirtschaft in Europa vorantreiben und Unternehmen in der Markterschließung unterstützen. „Die Bioökonomie hilft nicht nur dabei, die CO2-Bilanz unserer Gesellschaft deutlich zu senken, sondern bietet eine Menge Möglichkeiten für neue Märkte und hochwertige Produkte”, so Prof. Dr. Matthias Zscheile, Vorstandsvorsitzender des BioEconomy Clusters.

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bwcon, microTEC Südwest und VDC Fellbach präsentierten gemeinsamen ServiceCross-Cluster Industrie 4.0”

Die drei Cluster microTEC Südwest, Virtual Dimension Center und Baden-Württemberg:Connected entwickelten 2015 das Konzept für ein clusterübergreifendes Serviceangebot im Bereich Industrie 4.0 und präsentierten dieses am 21. Oktober 2015 vor 70 Teilnehmern in Schwäbisch Hall der Öffentlichkeit. Gastgeber der Veranstaltung war das Cluster Packaging Valley, das in einem Projekt des Landes Baden-Württemberg mit dem Virtual Dimension Center zusammenarbeitet.

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Hamburg Aviation: Cross-Clustering-Workshop mit Chemiecluster Bayern

Der Cluster Hamburg Aviation organisierte in Kooperation mit dem Chemie-Cluster Bayern am 15. und 16. Oktober 2015 einen Workshop, um spezifische Anforderungen an Chemieunternehmen in Bezug auf Zertifizierung und Qualifizierung sowie aktuelle Anwendungsmöglichkeiten zu vermitteln. Der Workshop fand im Rahmen der Cross-Cluster-Initiative „Chemie trifft Luftfahrt” statt, die mit Fördermitteln des BMWi-Projekts „go-cluster” unterstützt wird, und gab insgesamt 35 Vertretern der Luftfahrt- und Chemieindustrie die Möglichkeit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

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Hamburg Aviation: Start des Internationalisierungsprojektes ABROAD

Der Spitzencluster Hamburg Aviation startet Anfang nächsten Jahres mit Niedersachsen Aviation und vier weiteren Clustern aus Frankreich, Belgien, Spanien und der Türkei das Projekt ABROAD. Dabei werden bestehende Verbindungen der einzelnen Cluster zu anderen internationalen Regionen für den gesamten Verbund des EACP erweitert. Kleine und mittelständische Unternehmen können so stärker in internationale Wertschöpfungsprozesse eingebunden werden. Eingangs analysiert die EACP sechs gemeinsame strategische Zielregionen.

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microTEC Südwest: Fortführung der Clusteraktivitäten gesichert

Auf dem Mikrosystemtechnik-Kongress in Karlsruhe gab Clustervorstandsmitglied Prof. Volker Saile die gesicherte Fortsetzung von microTEC Südwest bekannt. Neben der langfristigen Finanzierungsstrategie informierte Prof. Saile, dass sich der Cluster nun Mitgliedern außerhalb Baden-Württembergs öffnet. Außerdem wird auch der entsprechende Fachverband in microTEC Südwest umbenannt, um „die große internationale Strahlkraft der Marke” zu nutzen, so Clustergeschäftsführer Peter Josef Jeuk.

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Software-Cluster: Industrie 4.0 Kompetenzzentren für den Mittelstand

Ende September stellte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fünf Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren vor, davon zwei in der Region des Software-Clusters zwischen Darmstadt und Saarbrücken. SmartFactoryKL e. V. unterstützt in Zukunft kleine und mittlere Unternehmen aus Rheinland-Pfalz bei Herausforderungen der digitalen Transformation. Der gleichen Aufgabe widmet sich für hessische Firmen das Institut für Produktmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen der Technischen Universität Darmstadt mit Cluster-Partnern wie der IHK Darmstadt.

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