17.12.2014

Ausgabe Dezember 2014 - Newsletter Clusterplattform Deutschland

Sehr geehrte Damen und Herren,

die deutschen Cluster zeigten sich diesen Monat erneut überaus aktiv und erfolgreich und haben damit auch im Dezember tatkräftig zur Entwicklung der Clusterlandschaft beigetragen. Dieser Newsletter informiert daher wieder über Veranstaltungen, Projekte und Highlights aus den Clustern. Darüber hinaus möchten wir Sie auf die neue Fördermaßnahme des BMBF aufmerksam machen, die die zunehmende Bedeutung der Internationalisierung von Clustern verdeutlicht. Pünktlich zum Jahresende stieg zudem die Anzahl der leistungsfähigsten Clustermanagement-Organisationen im Programm „go-cluster“ des BMWi auf 100 an. Auch im kommenden Jahr erwarten wir spannende Entwicklungen im Clusterkontext, im Zuge derer die deutschen Innovationscluster weiterhin ihre Leistungsstäke zeigen können.
Eine besinnliche Weihnachtszeit und für das Jahr 2015 alles Gute und viel Erfolg wünscht Ihnen die Redaktion.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka gibt neue Fördermaßnahme zur weltweiten Vernetzung deutscher Innovationspole bekannt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet eine neue Maßnahme zur „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“. Mit der Fördermaßnahme unterstützt das BMBF die internationale Vernetzung innovationsstarker Regionen und Netzwerke und baut damit auf den Erfolgen der deutschen Clusterlandschaft auf. Bewerbungen in Form einer 20-seitigen Skizze können bis zum 28. Februar 2015 eingereicht werden. Auf der zweiten Informationsveranstaltungen am 13. Januar 2015 im Wissenschaftszentrum Bonn stellt das BMBF in Zusammenarbeit mit dem Projektträger Jülich die neue Maßnahme nochmals vor.

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Staatssekretär Beckmeyer begrüßt das 100. Mitglied bei go-cluster

Das Innovationscluster Automotive Nordwest e. V. aus Bremen ist am 2. Dezember 2014 als 100. Mitglied in das Exzellenzprogramm „go-cluster” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgenommen worden. Seit 2008 verfolgt das Cluster mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen das Ziel, die Region Nordwest als automobiles Kompetenzzentrum bekannter zu machen – mit Erfolg.

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Deutsche Erfolge bei europäischen Ausschreibungen

Große Erfolge für die deutsche Clusterlandschaft: Im Rahmen der Ausschreibungen des Europäischen Instituts für Technologie (EIT) für die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs: Knowledge and Innovation Communities) wurde die Koordination zweier KICs nach Deutschland vergeben. Das KIC „Rohstoffe“ wird von Berlin aus koordiniert, das KIC „Gesundes Leben und aktives Altern“ von München aus. Dies gab das EIT in Budapest bekannt.
Mit den KICs unterstützt das EIT, Europas gemeinsames, länderübergreifendes Technologieinstitut, die Vernetzung von Bildung, Forschung und Innovation. In den KICs werden innovative Verfahren, Produkte und Dienstleistungen entwickelt und unternehmerisches Denken bereits bei Studierenden gefördert. Für die beiden neuen KICs stehen bis 2020 bis zu 540 Millionen Euro an EU-Mitteln zur Verfügung.

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Ausschreibung für den Clusterinnovationswettbewerb „IQ Innovationspreis Mitteldeutschland”

Im Rahmen des mit über 70.000 Euro dotierten IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2015 können neuartige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Clustern Automotive, Chemie / Kunststoffe, Energie / Umwelt / Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences eingereicht werden. Alle Clustersieger erhalten zusätzlich umfangreiche PR-, Marketing- und Beratungsleistungen sowie einen Kurzfilm über ihre Innnovation. Bewerbungen können online bis zum 11. März 2015 eingereicht werden. Die Preise werden am 1. Juli 2015 im Naumburger Dom verliehen.

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„Kinderuni in 3D” am VDC Fellbach – Der Cyber-Classroom

Mit dem Format „Kinderuni in 3D” zur Nachwuchsförderung hat der VDC Fellbach, Mitglied im Programm „go-cluster” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten und Chancen der 3D-Technik näher gebracht. In der neuen Ausgabe der Reihe „ClusterERFOLGE” können Sie Näheres dazu lesen.

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BioPark Regensburg: Regensburger BIOTECH-Innovationspreis 2014

Der BIOTECH-Innovationspreis zeichnet seit 2007 anwendungsorientierte Ideen aus der Life Science-Forschung auf dem Uni-Campus in Regensburg aus. Mit der Vergabe des Preises will die BioPark Regensburg GmbH der Öffentlichkeit den praktischen Nutzen der Biotechnologie näher bringen und Wissenschaftler ermutigen, ihre Erfindungen als Technologie oder Produkt in die Wirtschaft einzuführen, um durch den Technologietransfer eine gewinnbringende Lösung zu schaffen. Dieses Jahr ging der Preis an Dr. Daniel Schweizer, der in seiner Promotionsarbeit Ansätze der Mikroverkapselung untersuchte, mit denen z. B. eine altersbedingte Augenkrankheit (Makuladegeneration) wesentlich besser therapierbar wäre.

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BioRN: Cluster erstellt Potenzial-Analyse für die Metropolregion Rhein-Neckar

Die BioRN Clustermanagement GmbH hat im Auftrag der IHK Rhein-Neckar eine Studie zur Potenzial-Analyse der Technologie-Clusterkerne in der Metropolregion Rhein-Neckar in Hinblick auf die Einwerbung von nationalen und europäischen Fördermitteln durchgeführt. Im Rahmen der Studie untersuchte das Clustermanagement des Spitzenclusters BioRN die Cluster und Netzwerke Automotive, Energie & Umwelt, Food, Geoinformation, Logistik und Medizintechnik.

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CFK-Valley Stade: Cluster feierte 10-jähriges Bestehen

Der CFK-Valley Stade e. V. hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2004 zu einem führenden europaweit etablierten Kompetenznetzwerk für carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) entwickelt. Derzeit sind mehr als 100 renommierte nationale und internationale Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Kompetenznetzwerk organisiert. Diese decken die gesamte Prozesskette von der Ausbildung über die Technologieentwicklung bis zum Recycling ab und profitieren von der Innovationskraft des Clusters. Am Donnerstag, dem 27. November 2014, feierte der Verein das 10-jährige Jubiläum, das auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies würdigte.

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EffizienzCluster LogistikRuhr: InventAIRy ist 9. assoziiertes Forschungsprojekt

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat das Forschungsprojekt „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern” als neuntes assoziiertes Projekt aufgenommen. Die Forscher von InventAIRy entwickeln einen autonomen Flugroboter, der fliegende Inventuren in Indoor- wie in Outdoor-Lagern durchführen soll. Das Projekt wird im Rahmen des Technologieprogramms „Autonomik für Industrie 4.0” vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Es startete im Januar dieses Jahres mit einem Projektvolumen von 3,1 Mio. Euro und einer Laufzeit von 36 Monaten. Damit hat das Projekt eine strategische Bedeutung in der Leitlinie des Clusters „Effizienzsteigerung durch Autonomisierung”.

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Hamburg Aviation: Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung feiert Richtfest

In Hamburg entsteht mit dem Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) eines der weltweit modernsten Forschungszentren für die zivile Luftfahrt, in dem Wirtschaft und Wissenschaft ab 2015 gemeinsam an Zukunftsthemen der Luftfahrt forschen können. Auf einer Fläche von knapp 25.000 Quadratmetern können ca. 600 Ingenieure innovative Produkte für die Luftfahrtindustrie entwickeln. Mit dem Konzept werden die Veränderungen der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts aufgegriffen und die Zusammenarbeit durch frühzeitige Einbindung von Partnern sowie eine offene Innovationskultur gefördert.

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Munich Biotech Cluster m4: neue Strukturen zur Förderung der Personalisierten Medizin

Mit der Gründung des gemeinnützigen Vereins „m4 Personalisierte Medizin” schafft der Spitzencluster m4 nachhaltige Strukturen für die Zeit nach der Beendigung der fünfjährigen Spitzencluster-Förderung durch das BMBF. Mit dem Verein soll auch in Zukunft die Entwicklung der personalisierten Medizin gefördert und das im Spitzencluster entstandene Netzwerk erhalten und ausgebaut werden.

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MicroTEC Südwest: Mikrosystemtechnik soll Schlüsselrolle in der digitalen Wirtschaft der EU spielen

Während einer Brüssel-Reise hat der Baden-Württembergische Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid in Begleitung von Vertretern des Spitzenclusters MicroTEC Südwest die Bedeutung der Mikrosystemtechnik für die digitale Wirtschaft in der EU hervorgehoben. Beim Abendempfang von EU-Kommissar Günther Oettinger hob Minister Schmid das hervorragende Know-how im Bereich Industrie 4.0 in Baden-Württemberg hervor. Das Clustermanagement von MicroTEC Südwest und Vertreter mehrerer Clusterpartner waren Teil der Unternehmensdelegation aus Baden-Württemberg. Sie konnten sich im Rahmen der Reise über Fördermöglichkeiten in Europa informieren und vor Ort Kontakte zu den Ansprechpartnern knüpfen. Der Spitzencluster bietet seinen Mitgliedern Unterstützung bei der Partnerfindung im europäischen Clusternetzwerk an.

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Strategische Partnerschaft Sensorik e. V.: demograFIT-Award prämiert Unternehmen für Good Practices in der Personalarbeit – Bewerbungsphase gestartet

Einen Wettbewerbsvorsprung verschaffen sich Unternehmen durch den effizienten und effektiven Einsatz ihrer Ressourcen. Was geschieht aber, wenn die wichtigste Ressource eines jeden Unternehmens - der Mensch - in Zeiten des demografischen Wandels immer knapper wird? Gesucht werden neue, kreative Lösungen in der Personalarbeit, die die Mitarbeiter fördern und motivieren, Fachkräfte sichern und Unternehmen so „demograFIT” machen. Mit dem demograFIT-Award des Strategische Partnerschaft Sensorik e. V. (SPS) prämiert eine Experten-Jury Unternehmen, die den demografischen Wandel erfolgreich anpacken und schon jetzt mit Beispielen guter unternehmerischer Praxis aufwarten können.

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VDC Fellbach: Prognosestudie für den Maschinen- und Anlagenbau gestartet

Studien über technologische Trends mit einer Darstellung potenzieller Entwicklungspfade sind ein nützliches Dienstleistungsangebot, das Cluster ihren Mitgliedern anbieten können. Das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach untersucht derzeit in einer Umfrage mittels Delphie aktuelle Entwicklungen im Maschinen- und Anlagenbau für die Prognosestudie „Digitales Engineering 2025“. Derartige Studien sollen als Vision und Roadmap für die Clusterakteure (Technologieanwender und -anbieter) dienen und in diesem Fall zukünftige Forschungsstrategien, Markt- und Technologietrends für den Maschinen- und Anlagenbau und deren zukünftige Engineering Methoden aufzeigen.

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