SaxoCell: Erfolgreiche erste Konferenz
Mehr als hundert Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft haben die erste Konferenz des Zukunftsclusters SaxoCell in Dresden Anfang Juni 2026 besucht. Politische Vertreterinnen und Vertreter aus dem BMFTR und vom Land Sachsen betonten in ihren Grußworten die Rolle, die SaxoCell für die Verwirklichung der Ziele der Hightech Agenda Deutschland im Biotech-Sektor spielt. Das Programm brachte Perspektiven aus Forschung, Start-ups und etablierter Industrie zusammen – von Onkologie über Autoimmunerkrankungen bis zu Liefertechnologien und Finanzierung. Der Mitteldeutsche Rundfunkt (MDR) nahm die Konferenz zum Anlass, das Zukunftscluster vorzustellen.
Vor der offiziellen Konferenzeröffnung kam das SaxoCell-Konsortium zu seiner Jahresversammlung zusammen. Es gab viele spannende Neuigkeiten aus Projekten und von den SaxoCell-Partnern, was einmal mehr zeigt, wie viel Fortschritt, Fachwissen und Engagement im Zukunftscluster vorhanden sind.
Der erste Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und den Freistaat Sachsen sowie mit einer klaren Botschaft: Zell- und Gentherapien sind eines der wichtigsten Innovationsfelder unserer Zeit.
Dr. Ralf Gebel hob die Rolle von SaxoCell im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland und der Roadmap Biotechnologie hervor und betonte, wie das Cluster zur Stärkung des deutschen Ökosystems für Arzneimittel für neuartige Therapien beiträgt.
Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtags, bezeichnete Zell- und Gentherapien als zweifellos eines der wirkungsvollsten Innovationsfelder unserer Zeit
. Seine Botschaft an die Community war klar: Baut weiterhin starke Netzwerke und Partnerschaften auf – lokal, regional und national –, damit Innovationen die Patientinnen und Patienten erreichen, die sie benötigen.
Prof. Dr. Heike Graßmann vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus brachte es auf den Punkt: Jetzt ist SaxoCell-Zeit!
Sie hob die Stärke Sachsens als Innovationsstandort hervor und betonte das Engagement des Landes für eine langfristige Infrastruktur, in der Wissenschaft, Medizin und Biotechnologie wachsen können.
Die Vorträge, Präsentationen und Diskussionen des zweiten Konferenztages vermittelten ein anschauliches und sehr ehrliches Bild davon, was nötig ist, um Zell- und Gentherapien weiterzuentwickeln. Es gab vielversprechende therapeutische Ansätze, grundlegende Technologien, dynamische Start-up-Geschichten und eine sehr persönliche Perspektive einer Patientin, die bald mit ihrer Therapie beginnen wird. Ebenso wichtig: Alle Beteiligten sprachen darüber, was wirklich nötig ist, um diese Ideen den Patientinnen und Patienten näherzubringen – Regulierung, Herstellung, Finanzierung und der lange Weg zur klinischen Anwendung.
Es war ein echter Höhepunkt, Forschende, Start-ups und die Industrie an einem Ort versammelt zu sehen. Genau für diesen Austausch wurde SaxoCell ins Leben gerufen: Menschen und Fachwissen miteinander zu verbinden, um innovative Zell- und Gentherapien näher an die Patienten heranzubringen.