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15.12.2025

Erneuerbare Energien Hamburg: Verleihung des 14. German Renewables Awards in Hamburg

Leistungsfähigere Wärmenetze, Nutzung von Abwasser als Wärmequelle, kompakte Wasserstoffspeicherung – dem Einfallsreichtum der Bewerberinnen und Bewerber für den German Renewables Award waren 2025 kaum Grenzen gesetzt. Bei der 14. Verleihung des Branchenpreises in Hamburg zeichnete das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) sieben Projekte, Produkte, Forschungsarbeiten und Medienbeiträge aus, die zentrale Hebel der Energiewende adressieren.

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Bühne und hält Urkunden in der Hand.
Die Gewinnerinnen und Gewinner des German Renewables Awards 2025.
© Daniel Reinhardt/EEHH GmbH
Erneuerbare Energien Hamburg: Verleihung des 14. German Renewables Awards in Hamburg

Das Thema Wärmewende dominierte in diesem Jahr deutlich. Mehr als 60 Bewerbungen lagen den beiden Fachjurys vor. Besonders der EEHH-Medienpreis stach 2025 mit vielen Einreichungen hervor. Erstmals wurden Auszeichnungen in den Kategorien „Print“ und „Audiovisuell“ vergeben.

„Die ausgezeichneten Personen, Produkte und Projekte zeigen, wie vielfältig die Energietransformation inzwischen ist und wie wichtig es ist, technologische Lösungen konsequent weiterzudenken“, sagte Jan Rispens, Geschäftsführer des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg. An der Preisverleihung nahm auch Hamburgs Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Katharina Fegebank, teil. Sie unterstrich in ihrem Grußwort die Rolle der Stadt als Impulsgeberin der Energiewende.

Die Ausgezeichneten im Überblick:

  • Produktinnovation des Jahres: Kingspan-LOGSTOR, für eine PIR-Fernwärmedämmung, die hohe Betriebstemperaturen bei geringeren Wärmeverlusten und kleineren Leitungsdurchmessern ermöglicht.
  • Projekt des Jahres: Naturstrom AG, für das fossilfreie Wärmekonzept im Kölner Wohnquartier Lück, das städtische Abwasserwärme und Solarenergie kombiniert.
  • Wasserstoffinnovation des Jahres: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg & Helmholtz-Zentrum Hereon GmbH, für die „Smart-Energy-Transform-Box“, ein kompaktes Wasserstoff-Energiesystem zur Sektorenkopplung in einer mobilen Einheit.
  • Studierendenarbeit des Jahres: Jan Segura Schreiber (TU Hamburg), für eine Masterarbeit zu Entropieproduktionsmechanismen in einem Sorptionsrad und zur energetisch optimierten Lufttrocknung, einem zentralen Energieverbrauchsfaktor etwa in der Batteriefertigung.
  • EEHH-Medienpreis „Print/online – Text“: Dr. Florian Güßgen & Stefan Hajek (WirtschaftsWoche), für den Artikel „Die Sonnenflut“ über den Solarboom in Deutschland und die Verteilnetze als Flaschenhals der Energiewende.
  • EEHH-Medienpreis „Audiovisuell“: Susanne Brahms, für den TV-Beitrag „Windparks im Meer – Chance oder Risiko für die Natur?“, der die Auswirkungen von Offshore-Windparks auf Klima und Naturschutz differenziert beleuchtet.
  • Lebenswerk: Giles Dickson, für sein langjähriges Engagement als Geschäftsführer von WindEurope und seinen Beitrag zum Ausbau und zur Akzeptanz der Windenergie in Europa.

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