Meldung
02.07.2025

microTEC Südwest: Clusterkonferenz 2025 als „Zuhause für Ideen“

Zwei Tage voller Impulse für Technologien, Netzwerke und Perspektiven

Am 19. und 20. Mai 2025 wurde das Kongresshaus Baden-Baden zum Zentrum für Mikrosystemtechnik, Innovation und Netzwerken. Rund 200 Gäste aus Industrie, Forschung und Politik machten die Clusterkonferenz von microTEC Südwest zu einem Ort des Austauschs auf Augenhöhe, mit Raum für Debatten, gute Gespräche und einem Gemeinschaftsgefühl, das für viele fast schon familiär wirkte.

Junge Talente auf der Bühne der Clusterkonferenz 2025
Junge Talente auf der Bühne der Clusterkonferenz 2025
© Black Forest Collective/microTEC Südwest e. V.
microTEC Südwest: Clusterkonferenz 2025 als „Zuhause für Ideen“

Nach der Mitgliederversammlung von microTEC Südwest eröffnete Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, die Konferenz mit einem klaren Plädoyer für technologiegetriebene Standortpolitik. „Innovation schafft Zuversicht“, sagte sie und traf damit den Ton der Tage. Gerade für den Mittelstand sei die Unterstützung bei der Umsetzung neuer Technologien entscheidend.

Mit Dr. Volkmar Denner, einstiger CEO von Bosch, begann das Fachprogramm direkt mit Substanz: Seine Keynote zur Quantensensorik spannte den Bogen vom Labor zur Anwendung – konzentriert, anschaulich, praxisnah.

Es folgten Beiträge, die tiefe Einblicke in aktuelle Entwicklungen gaben, u. a. zu

  • 6G als Innovationsplattform
  • Batteriemodulen mit Elastomer-Sensorik
  • mikrofluidischen Chips und Analyseplattformen für die Einzelzell-Diagnostik
  • reversiblen Polymerbeschichtungen: Materialien in den Kreislauf zurückzuführen, ist keine Vision mehr.


Die Diagnostik-Session bot thematische Breite und hochkarätige Nachwuchsbeiträge rund um Smarte Diagnostik. Auch hier wurde deutlich: Durch Einzelzellanalytik, funktionale Oberflächen und nachhaltige Werkstoffe wird Forschung anwendungsnah, präzise und gesellschaftlich relevant.

Die Postersession war für viele das Herzstück der Konferenz: über 20 Einreichungen, viel Resonanz, starke Beiträge. Drei der vier prämierten Poster stammten von Nachwuchswissenschaftlerinnen – ein eindrucksvolles Zeichen für die Vielfalt in der Branche.

„Die Preisverleihung war genial. So viele junge Menschen mit Haltung und Lust auf Verantwortung“, so eine Stimme aus dem Publikum. Möglich gemacht wurde das durch engagierte Sponsoren und ein neues Format, das aufging.

Weiterführende Informationen

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