Meldung
22.05.2025

ThEEN: Wirtschaftsfaktor Transformationstechnologien

Der ThEEN e. V. zeigte auf der großen Bühne seines Kongresses „Transformationstechnologien“ Trends und wirtschaftlich rentable Lösungen für den Umbau des Energiesystems. Vier Fachsessions gaben am 12. Mai 2025 Einblicke in die Potenziale von Speichertechnologien, zukünftige Energieträger, Industriecluster und Möglichkeiten der Sektorenkopplung sowie in die Bedeutung von Kommunikation für erfolgreiche Transformation.

V. l.: Prof. Dr. Michael Stelter, Kristin Weiß, Corinna Enders, Prof. Dr. Christof Wittwer, Ministerin Colette Boos-John, Jana Liebe, Christoph Frenkel, Fabian Hoppe
V. l.: Prof. Dr. Michael Stelter, Kristin Weiß, Corinna Enders, Prof. Dr. Christof Wittwer, Ministerin Colette Boos-John, Jana Liebe, Christoph Frenkel, Fabian Hoppe
© ThEEN e. V.
ThEEN: Wirtschaftsfaktor Transformationstechnologien

In der ausgebuchten Fachausstellung konnten sich die 120 Besucherinnen und Besucher mit fünfzehn verschiedenen Unternehmen aus dem Bereich Transformationstechnologien vernetzen.

Neben den energiepolitisch relevanten Leitplanken für diese Legislaturperiode beschäftigte sich der Kongress mit der Frage, was für eine erfolgreiche Transformation des Energiesystems notwendig ist. Hersteller, Anwenderinnen und Anwender sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung tauschten sich auf dem ThEEN-Kongress über Best-Practice-Beispiele, aktuelle Forschungsergebnisse sowie Projekte aus und vernetzten sich.

Wichtig: zügiger Transfer aktueller Forschungsergebnisse und Entwicklungen in die Wirtschaft

„Unternehmen brauchen kontinuierlich Zugriff auf neue Technologien, um die Transformation bewältigen zu können“, sagte Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John. Das Wirtschaftsministerium stelle deshalb bis 2027 rund 200 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln bereit, um Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu fördern. „Solche Verbundprojekte stärken die Verbindung zwischen Forschung und industrieller Anwendung“, so die Ministerin. „Damit schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass unsere Wirtschaft technologisch stets auf dem neuesten Stand bleibt.“

Demselben Ziel habe sich auch ThEEN mit seiner Netzwerkarbeit und Fachveranstaltungen wie dem heutigen Kongress verschrieben. „Das ThEEN-Innovationscluster leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Transformations-Herausforderungen, vor denen unsere Wirtschaft steht.“  

Die Forschung in Thüringen liefert fortlaufend exzellente Arbeitsergebnisse, wodurch Produzenten und Dienstleister wertvolle Impulse für ihre Portfolioentwicklung erhalten. Auch diesen Austausch fokussierte der Kongress und holte sich mit dem Fraunhofer IKTS einen strategisch wichtigen wissenschaftlichen Partner an Board.

„Wir brauchen mehr Mut in Thüringen, die vorhandenen Technologieentwicklungen in der Praxis einzusetzen. Für die Dekarbonisierung der Energieversorgung entwickeln junge, gut ausgebildete Menschen an Thüringer Forschungseinrichtungen Elektrolyse- und Wasserstofftechnologien, Lösungen zur Kohlenstoffnutzung und innovative Batterien, die nur auf eine industrielle Anwendung warten.“ so Prof. Dr. Michael Stelter, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IKTS und Vorstandsmitglied im ThEEN.

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