Zukunftscluster PROXIDRUGS: Kick-off für zweite Umsetzungsphase
Das Zukunftscluster PROXIDRUGS hat den offiziellen Startschuss für seine zweite Förderphase genutzt, um Bürgerinnen und Bürger mit einem Vortrags- und Diskussionsabend über die aktuelle Forschung zu informieren. Zu Gast waren unter anderem Mitja Müller, Referatsleiter im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), sowie Hessens Forschungsminister Timon Gremmels. Die zweite Förderphase nutzen die Partner aus Industrie und Akademie weiter zur Erforschung von Technologien und Wirkstoffen zur Therapie bisher nicht heilbarer Krankheiten.
In dem Forschungsprojekt entwickeln Partner aus der akademischen und industriellen Forschung unter Sprecherschaft der Goethe-Universität neue Therapieansätze für ein breites Spektrum an Krankheiten. Es wird durch das Bundesforschungsministerium seit 2021 als Zukunftscluster gefördert.
Seit Beginn des Jahres 2025 arbeiten 22 Partner in der zweiten Förderphase im Zukunftscluster PROXIDRUGS. Sie wollen Stoffe entwickeln, die durch ihre Nähe (Proximity) zu krankmachenden Proteinen wirken. Der Vorgang nennt sich Proximitätsinduktion. Diese Wirkstoffe sorgen dann dafür, dass der menschliche Körper die krankmachenden Proteine selbst abbaut.
Durch diesen Mechanismus besteht außerdem die Aussicht auf weitere funktionale Anreicherung der Proteine zur Therapie bislang nicht heilbarer Krankheiten.