Meldung
13.06.2024

SEMECO: Besuch von EU-Kommissarin Ferreira

Die EU-Kommissarin für Kohäsion und Reformen, Elisa Ferreira, besuchte am 4. Juni 2024 den Freistaat Sachsen und informierte sich gemeinsam mit Staatsminister Martin Dulig unter anderem über EU-geförderte Teilprojekte von SEMECO. Das BMBF-Zukunftscluster will Europas beste Mikroelektronik für Medizin entwickeln und hat am Dresdner Universitätsklinikum beispielhaft gezeigt, wie stimmlose Patientinnen und Patienten mittels Künstlicher Intelligenz eine Stimme erhalten.

EU-Kommissarin Elisa Ferreira und Minister Martin Dulig informieren sich über EFRE-geförderte Teilprojekte des Zukunftsclusters SEMECO
EU-Kommissarin Elisa Ferreira und Minister Martin Dulig informieren sich über EFRE-geförderte Teilprojekte des Zukunftsclusters SEMECO
© UKD/Kirsten Lassig
EU-Kommissarin Elisa Ferreira und Minister Martin Dulig informieren sich über EFRE-geförderte Teilprojekte des Zukunftsclusters SEMECO

Prof. Jochen Hampe, Co-Sprecher des Zukunftsclusters, und Prof. Esther Troost, Dekanin der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, führten durch das Programm am Nachmittag.

Zu den Teilprojekten des Zukunftsclusters SEMECO mit zusätzlicher Landesförderung gehören unter anderen Multi-sensorische nicht-invasive Stimmprothetik mittels KI (MUSIK) und HybridEco – Mikro-Elektronische Hybridsysteme im Ultraschall.

Rudolf von Bünau, Geschäftsführer der Altavo GmbH und Koordinator des Teilprojekts MUSIK, stellte vor, wie die Projektpartner Menschen, die beispielsweise durch eine Kehlkopfoperation ihre Stimme verloren haben, wieder zu einer eigenen, natürlich klingenden Stimme verhelfen wollen.

Projektkoordinator Dr. Moritz Herzog stellte das HybridEcho Projekt vor, in dem mehrere Unternehmen und Forschungsinstitute zusammenarbeiten, um die medizinischen Ultraschalltechnologie grundlegend zu verbessern. Ziel ist es, neue mikroelektromechanische Komponenten für ein Ultraschallsystem zu entwickeln und zu integrieren, um fortschrittliche bildgebende Verfahren auf der Basis von Signalen aus der Mobilkommunikation zu ermöglichen.

Weiterführende Informationen

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