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11.06.2024

MCube: Zukunftscluster zeigt Filmabend zum menschlichen Urbedürfnis des Unterwegsseins

Ist Mobilität ein Grundbedürfnis?

In 60 Minuten das Thema Alltagsmobilität aus einer neuen, umfassenderen und menschlicheren Perspektive zu beleuchten, war das Ziel des preisgekrönten Regisseurs Kristian Gründling und seines Films „A Human Ride“. Am 24. April 2024 fand auf Einladung des Zukunftsclusters MCube eine exklusive Filmvorführung vor 150 Gästen im Munich Urban Colab statt, der eine Diskussion folgte. Im Rahmen der MCube Speaker Series #15 wurde die filmische Erlebnisreise gleichzeitig genutzt, um den Auftakt einer neuen Partnerschaft mit ZUKUNFT NAHVERKEHR zu feiern, einer Initiative der Deutschen Bahn.

Menschen sitzen in einem vollen Hörsaal auf Treppen.
© MCube/Matthias Grundei
MCube Filmabend

Vor der Filmvorführung nutzten Oliver May-Beckmann, Geschäftsführer von MCube, und Christian Schaalo, Leiter von ZUKUNFT NAHVERKEHR, die Gelegenheit, den Startschuss für eine neue Partnerschaft zu geben. Als Brancheninitiative der Deutschen Bahn Regio will ZUKUNFT NAHVERKEHR dem öffentlichen Nahverkehr mehr Raum und Sichtbarkeit verschaffen, um die Verkehrswende durch Inspiration, Austausch und starke Botschaften voranzutreiben. Diese Ziele passen nahtlos zu den Zielen des Zukunftsclusters MCube. Die Lösungen, die im MCube entstehen, machen die Zukunft – auch des Nahverkehrs – attraktiver. Deshalb streben ZUKUNFT NAHVERKEHR und MCube eine gegenseitige Stärkung an, die durch den Austausch von Wissen und die Vernetzung der Communities entstehen soll.

Ein Film voller berührender Geschichten

Eine erste Reaktion aus dem Publikum – „Viel emotionaler, als ich gedacht hätte“ – fasst die Intensität des Films treffend zusammen. Kristian Gründling und seinem Team ist es gelungen, das Thema Mobilität in 60 Minuten aus einer neuen, umfassenderen und menschlicheren Perspektive zu beleuchten. Vom Alltag einer alleinerziehenden Mutter im Einzelhandel über den eines Mitte 20-jährigen Rollstuhlfahrers in öffentlichen Verkehrsmitteln, von Migrantinnen, die zum ersten Mal Fahrrad fahren lernen, bis hin zu Katja Diehl, Deutschlands bekanntester Mobilitätsaktivistin – der Film zeigt eine bunte Palette von Lebensrealitäten. Diese unterschiedlichen Perspektiven erweitern den Horizont der Zuschauer und definieren den Begriff Mobilität neu. Ein Protagonist mit Beinprothese bringt es persönlich auf den Punkt: „Ich kann alles selber machen, ich kann alles alleine bewältigen. Das ist für mich Mobilität“.
Die gelungene Mischung aus emotionalen Erlebnissen und fundierten Meinungen von Expertinnen zu den Herausforderungen im Mobilitätssektor macht den Film einzigartig. Er ist kein moralischer Appell mit erhobenem Zeigefinger, sondern bietet eine vielschichtige Grundlage für Diskussionen. Wie Koproduzent Rönke von der Heide im anschließenden Filmgespräch betont: „Wir haben versucht, das Grundbedürfnis darzustellen, um überhaupt eine Diskussionsgrundlage zu schaffen.“ A Human Right ist eine filmische Erlebnisreise, die das urmenschliche Bedürfnis des Unterwegsseins erforscht und erfahrbar macht.

Anschließend Filmgespräch mit dem Regisseur

Nach der beeindruckenden Filmvorführung sorgte das anschließende Filmgespräch mit dem Regisseur und den geladenen Gästen für einen spannenden Austausch zwischen Publikum und Speakern. Unter der Moderation von Sophia Knopf (MCube) entstand eine spannende Diskussion, in der sich der Regisseur Kristian Gründling, der Gründer von Viva con Agua und Protagonist des Films Michael Fritz, Britta Coy, Protagonistin und Leiterin von JUNO – a voice for female refugees, Julianna Günther, Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Metropolregion München, sowie der Creative Co-Producer Rönke von der Heide den Fragen des Publikums stellten und reflektierten, wie der Film sie persönlich beeinflusst hat.

Das nächste Mal, wird der Film auf der polisMOBILITY in Köln und in der Millerntor Gallery in Hamburg präsentiert – eine wunderbare Gelegenheit, diesen inspirierenden Film hautnah zu erleben.

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