QVLS-iLabs: Eröffnung des QVLS-HTI gemeinsam mit Bund und Land
In den ehemaligen Rolleiwerken in Braunschweig wurde am 10. April 2024 Niedersachsens neuer Standort für Technologietransfer in den Quantentechnologien eröffnet. Der HighTech-Inkubator (HTI) des Quantum Valley Lower Saxony, der auch den Zukunftscluster QVLS-iLabs umfasst, bietet auf rund 500 Quadratmetern Platz für den Ideenaustausch zwischen Start-ups, etablierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Ab 2025 soll der HTI der neue Knotenpunkt für QVLS-iLabs werden.
Die Grußworte sprachen die Landesvertretungen sowie Staatssekretärin Sabine Döring vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Für einen starken Impuls in die Region bündelt der QVLS-HTI Förderungen von Bund (BMBF) und Land (Niedersächsische Ministerien für Wissenschaft und Kultur sowie für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung) sowie die wissenschaftliche Expertise der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Technischen Universität Braunschweig und der Leibniz Universität Hannover.
Durch eine initiale Förderung für niedersächsische Hightech-Inkubatoren in Höhe von über 4 Millionen Euro sind bereits 11 Start-ups mit dem QVLS-HTI verbunden.
In den früheren Rolleiwerken knüpft der QVLS-HTI an eine lange industrielle Tradition an: Wo vor fast 100 Jahren weltberühmte Kameras vom Band gingen, arbeiten jetzt junge Talente wie die Braunschweiger Ausgründung QUDORA am Chip des niedersächsischen Quantencomputers. Damit Start-ups wie QUDORA ihre technologische Reife demonstrieren können, hat der HTI 1,5 Millionen Euro in die technische Ausstattung des Standorts investiert.
Neben einem DeepTech-Makerspace inklusive 3D-Druckern liegt dabei ein Schwerpunkt auf empfindlichen quantenoptischen Experimenten.