Meldung
04.11.2019

Chemie-Cluster Bayern: Erster POWER4BIO Cross-Visit in Ungarn

Im Rahmen des EU-Projektes POWER4BIO fand am 25. und 26. September 2019 der erste Cross-Visit in Ungarn statt. Das Chemie-Cluster Bayern ist Partner des EU-Projektes. Mehr als 50 Expertinnen und Experten, davon ungarische Stakeholder sowie Gäste der 10 Partnerregionen, nahmen an der von Bay Zoltán Nonprofit Ltd., Vertreter der Region Southern Great Plain, organisierten Veranstaltung teil.

Der Besuch startete mit einem Workshop, bei dem eine eine Bioökonomie-Welt der Zukunft beschrieben und in Hinblick auf Forschung, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert wurde. Am Nachmittag stand ein Besuch der Pilze-Nagy Ltd. In Kecskemét auf dem Programm. Dieses Good-Practice Beispiel demonstrierte, wie Biomasse für die Züchtung von Pilzen und in Biogasanlagen genutzt werden kann. Zum Abschluss des ersten Tages kamen die Teilnehmenden zu einem Networking-Event in Lajosmizse zusammen.

Am zweiten Tag trafen die Projektpartner auf der „National Agriculture and Food Exhibition and Fair” in Budapest drei in der Bioökonomie tätige Unternehmen: Herbária Zrt, Tungsram und Grapoila/Virgin Oil Pres Kft.. Nachmittags fand ein Symposium zum Thema „Visionen und Kooperationsmöglichkeiten für Organisationen der Bioökonomie” („Vision und collaboration opportunities of bioeconomy-related organisations”) statt. Nachdem Ákos Koós (Stellv. der Bay Zoltán Nonprofit Ltd.) das ungarische Bioökonomie-Cluster vorstellte, referierte Dr. Dries Maes (Verwaltung Region Flandern, Abteilung Wirtschaft, Forschung und Innovation) über konfliktpolitische Themen der Bioökonomie. Dr. Adrienn Nagy stellte die Bioökonomie-Gruppe der Landwirtschaftskammer vor und präsentierte einige Best-Practice Beispiele der ungarischen Bioökonomie. Ákos Kristóf, Vertreter des Landwirtschaftsministeriums, sprach über SCAR-AKIS und BIOEAST. Die abschließende Präsentation von Dr. Barbara Botos, Vertreterin des Ministeriums für Innovation und Technologie, zeigte mögliche Verbindungen zwischen Bioökonomie und der Klimapolitik.

Im Anschluss an die Präsentationen folgte eine Round-Table Diskussion mit den oben genannten SprecherInnen und Dr. Nora Hatvani, Forschungsmitarbeiterin der Bay Zoltán Nonprofit Ltd.. Die Teilnehmenden sprachen über die Wichtigkeit der Bioökonomie in Ungarn und einige Good-Practice Beispiele.

In Bayern wird am 21. und 22. Januar 2020 eine ähnliche Veranstaltung mit Besuch der ungarischen Partner stattfinden.

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