Meldung
08.02.2016

Organic Electronics Saxony: Innovationskooperation mit Großbritannien

Im Rahmen der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) reist eine Delegation aus Vertretern des Netzwerkes Organic Electronics Saxony (OES) zu Kooperationsanbahnungen nach Cambridge.

Das Treffen mit Partnern aus dem „Cambridge Innovation and Knowledge Centre” (CIKC) bietet die Möglichkeit, neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen und bestehende Kontakte zu intensivieren. Diskussionsgegenstand sind gemeinsame Projekte mit dem Ziel, die Entwicklung marktreifer Produkte im Bereich organischer, flexibler und gedruckter Elektronik auszubauen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung am 1. Februar 2016 mit dem Besuch der Konferenz „Innovations in Large Area Electronics” in Cambridge. Der Fokus der britisch dominierten Konferenz liegt auf dem Wissenstransfer zwischen Universitäten und Industrie. Sächsische Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter aus dem Bereich der Organischen Elektronik trafen dort auf Partner aus dem „Cambridge Innovation and Knowledge Centre” (CIKC).

„Die Zusammenarbeit mit Cambridge bietet den sächsischen Akteuren ein enormes Potential”, berichtet Dr. Dominik Gronarz, Geschäftsführer von OES. „Unsere Mitglieder verfügen insbesondere in der Vakuum-prozessierten Elektronik über weltweit führendes Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Expertise in Cambridge liegt dagegen vor allem im Bereich gedruckter Sensorik und Transistoren. Die komplementären Expertisen von Dresden und Cambridge sollen jetzt in Kooperationsprojekte münden. Ziel ist es, gemeinsame Projektideen zu erarbeiten, bei denen die Entwicklung neuer flexibler und ultradünner Endprodukte und deren Kommerzialisierung im Fokus steht.”

Im Anschluss an die Konferenz folgte am 3. Februar ein gemeinsames Meeting mit CIKC-Mitgliedern als Auftaktveranstaltung des Internationalisierungsprojekts. Den Abschluss bildete eine Reihe von Vor-Ort-Besichtigungen bei mehreren Industrieunternehmen, die für die sächsischen Akteure interessantes Know-how besitzen.

„Gerade für die sächsischen mittelständischen Unternehmen bietet die Kooperation mit Cambridge eine Möglichkeit, die bisherigen Entwicklungen in den Markt zu bringen”, bekräftigt Dr. Martin Pfeiffer, CTO der Dresdner Heliatek GmbH und Vorstandsmitglied der OES. „Wir sind beeindruckt, wie eng sich die Forschung und die technologischen Entwicklungen in Großbritannien an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. Dabei entstehen viele gute Ideen, wie gedruckte Elektronik unser Leben in Zukunft beeinflussen und verändern kann. Wir freuen uns darauf, an diesen Visionen gemeinsam zu arbeiten und Teil der europäischen Wertschöpfung zu sein.”

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