3. Internationale Clusterkonferenz 2015: Treffen der Spitzencluster in Berlin
Auf der 3. Internationalen Clusterkonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 30. Juni und 1. Juli 2015 kürte Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka die 11 erfolgreichen Bewerbungen der Maßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“. Mehr als 600 in- und ausländische Teilnahmerinnen und Teilnehmer aus den Spitzenclustern sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik tauschten sich auf der zweitägigen Konferenz in Berlin aus. In Keynotes, Podiumsdiskussionen, Fachforen und im persönlichen Austausch ging es insbesondere um Internationalisierungsstrategien für Cluster und kleine sowie mittlere Unternehmen, die Rolle von Hochschulen als Innovationspole und um die Zukunftstrends für Spitzencluster. Ergebnisse der Konferenz sowie Bild- und Filmmaterial werden demnächst auf den Internetseiten des BMBF online gestellt.
In ihrer Eröffnungsrede sprach die Bundesministerin von den innovationsstarken Spitzenclustern als „Erfolgsmodell für Deutschlands Zukunft”, die bestens geeignet sind, um alle relevanten Akteure im Innovationsgeschehen zu vernetzen. Der tschechische Vizepremierminister für Wissenschaft, Forschung und Innovation, Dr. Pavel Bělobrádek, der der Einladung des Ministeriums zur Konferenz gefolgt war, betonte in seiner Rede die Bedeutung der Grundlagenforschung: „Great things come from humble beginnings.” Anschließend würdigte Bundesministerin Wanka die elf Prämierten der Internationalisierungsmaßnahme, mit der das BMBF Vorhaben zur internationalen Vernetzung innnovationsstarker Regionen in Deutschland mit jeweils bis zu vier Millionen Euro unterstützt. Die Prämierung auf der Bühne begleitete die Vorsitzende des Auswahlgremiums, DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel, die sich von der Leistungsfähigkeit und der internationalen Orientierung der Beiträge besonders beeindruckt zeigte.
In der begleitenden Ausstellung „Beiträge der Spitzencluster zu den Zukunftsaufgaben der neuen Hightech-Strategie” informierten sich die Bundesministerin und Vizepremierminister Bělobrádek, ebenso wie die anderen Gäste, anschließend über das aktuelle Innovationsgeschehen in den 15 Spitzenclustern. An beiden Konferenztagen kamen die Teilnehmenden zu Fachforen und Podiumsdiskussionen zusammen. Input kam hierbei aus den wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen der Spitzencluster sowie von hochkarätigen Speakern wie Prof. John Goddard von der Newcastle University, der die Rolle der Hochschulen für Innovation und regionale Entwicklung hervorhob. Wie bei den vorangegangenen Clusterkonferenzen nutzten die Gäste das „Klassentreffen” des Spitzencluster-Wettbewerbs auch zum inhaltlichen Austausch und zum Matchmaking.