BioEconomy Cluster

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Holzwirtschaft trifft Chemische Industrie – die Zukunft der biobasierten Wirtschaft beginnt in Mitteldeutschland

Der Spitzencluster BioEconomy in Mitteldeutschland konzentriert sich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Landes Sachsen-Anhalt als Wertschöpfungscluster auf die integrierte stoffliche und energetische Nutzung von Non-Food-Biomasse zur Erzeugung von Werkstoffen, Chemikalien, innovativen Produkten und Energieträgern. Einzigartig sind die branchenübergreifende Bildung von Wertschöpfungsketten im Cluster (z. B. Holz- und Forstwirtschaft, chemische und Kunststoffindustrie, Anlagenbau und Energiewirtschaft) und die Integration in eine etablierte Chemieregion.

Rohstoffverfügbarkeit und Integration in chemischen Stoffverbund

Im Chemiepark Leuna, dem bundesweit flächengrößten Chemiestandort, wurden bereits erste Bioraffinerien im Pilot- und Demonstrationsmaßstab errichtet. Mit 40 % des deutschen Buchenbestandes konzentriert sich zudem ein zentraler nachwachsender Rohstoff in der Clusterregion. In derzeit 32 Verbund- und 103 Einzelprojekten arbeiten die Clusterakteure an Konzepten der nachhaltigen Biomassebereitstellung sowie an der Entwicklung, Skalierung und industriellen Umsetzung von Produktionsverfahren.

Spitzenforschung und Kompetenz als Modellregion

Der Verbund aus bereits mehr als 80 Unternehmen und Institutionen aus Industrie und Forschung wurde 2012 als einer von 5 Gewinnern der 3. Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet. Seit Anfang 2014 ist die Kombination von Chemie und Bioökonomie zudem fester Bestandteil der neuen Leitmarktstrategie des Landes Sachsen-Anhalt.

Ansprechpartner

Prof. Matthias Zscheile
BioEconomy Cluster
Blücherstraße 26
06120 Halle/Saale
T +49 345 1314 2730

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

Informationen zum Innovationscluster:

Mitglieder / Clusterakteure

  • Anzahl insgesamt: 111

  • kleine und mittlere Unternehmen: 65
  • Großunternehmen: 17
  • Universitäten und Hochschulen: 7
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen: 16
  • sonstige Organisationen: 6

Schlüsselakteure

Forschungs- / Produktfelder

  • Rohstoffe (z.B) Holz und Innovative Produkte
  • Basis-Chemikalien aus Biomasse
  • Biopolymere und biobasierte Endprodukte
  • Energetische Nutzung von Reststoffen
  • Management der Bioökonomie
  • Ausbildung für die Bioökonomie

Beschäftigte im Clustermanagement: 7

Gründungsjahr der Organisation: 2012

Exzellenz-Maßnahmen und Auszeichnungen

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