Freistaat Thüringen

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Für das Land sind Cluster wirtschafts- und regionalpolitisch bedeutsam, da sie das Wachstum von Wertschöpfung und Beschäftigung befördern. Eine zentrale Rolle bei der Clusterentwicklung spielen die spezifischen Cluster- und Netzwerkorganisationen. Sie bringen in den jeweiligen Clustern/ Branchen Wirtschaft und Forschung zusammen, treiben Technologietransfer und Innovationen voran und tragen zur Profilbildung im Freistaat bei.

So haben sich bisher in Thüringen verschiedene Cluster und Netzwerke herausgebildet. Während einige von ihnen über lange Jahre bereits zu stabilen Strukturen gewachsen sind, befinden sich andere in noch frühen Stadien der Entwicklung. Diese Strukturen gilt es weiter zu stärken.

Ziel der Clusterpolitik Thüringens ist es insbesondere, in den Spezialisierungsfeldern und dem Querschnittsfeld der RIS3 die Entwicklung besonders leistungsfähiger, innovativer und überregional sichtbarer Cluster zu forcieren. Der Anschubfinanzierung von Cluster-/Netzwerkorganisationen kommt deshalb eine große Bedeutung zu (Richtlinie zur Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, GRW-Richtlinie).

Bei der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen wurde das landesweite Thüringer Clustermanagement (ThCM) eingerichtet. Ziel ist, die in den einzelnen Clustern stattfindenden Prozesse stärker strategisch auszurichten, in einen Vernetzungszusammenhang zu stellen, die Zusammenarbeit der unternehmensbasierten Netzwerke zur Erschließung von Synergien zu unterstützen und die Entwicklungsziele des Freistaats Thüringen zu berücksichtigen.

(aktualisiert im September 2016)