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Die Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB)

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Am 21. Juni 2011 haben der Senat von Berlin und die Landesregierung Brandenburgs die „Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB)“ beschlossen. Ziel der innoBB ist es vor allem, die bereits 2007 identifizierten gemeinsamen Zukunftsfelder zu den länderübergreifenden Clustern

  • Gesundheitswirtschaft,
  • Energietechnik,
  • Verkehr, Mobilität und Logistik,
  • IKT, Medien und Kreativwirtschaft und
  • Optik (einschließlich Mikrosystemtechnik)


im Sinne einer intelligenten Spezialisierung weiter zu entwickeln. Die enge, innovationspolitische Zusammenarbeit der vergangenen Jahre wird damit auf eine neue Ebene gehoben. Die Strategie innoBB bildet die verbindliche Richtschnur des innovationspolitischen Handelns in beiden Ländern.

Die Gemeinsame Innovationsstrategie innoBB greift die Strategie Europa 2020 auf und bildet die Grundlage für deren Umsetzung auf regionaler Ebene. Hierbei setzt und vertraut die deutsche Hauptstadtregion auch künftig auf Unterstützung aus den Europäischen Strukturfonds. Ein vorrangiges Anliegen von innoBB ist die Einbettung der regionalen Wirtschaft und der nahezu einmaligen Wissenschaftslandschaft in internationale, vor allem europäische Innovations- und Wirtschaftskreisläufe.

Eine Antwort auf die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs kann gerade in der Mitwirkung in Netzwerken wie den Berlin-Brandenburger Clustern liegen. Sie kooperieren über Landesgrenzen hinweg auf der Basis von Masterplänen und Internationalisierungsstrategien, um bei fortschreitender Globalisierung ihre Marktposition aufrechterhalten und ausbauen zu können.

Das Land Berlin unterstützt den Aufbau länderübergreifender Managementstrukturen in den gemeinsam mit Brandenburg definierten Clustern. Für die Begleitung der clusterpolitischen Maßnahmen durch Berlin Partner ist ein Ergebnis- und Wirkungsmonitoring (EWM) entwickelt worden. Es stellt ein praxisnahes Steuerungsinstrument für Clustermanagements dar und ermöglicht es, Wirkungen und Erfolge der Cluster zu identifizieren und sichtbar zu machen. Mittels einheitlicher Indikatoren soll es auf der Ebene jedes Clusters ein- und umgesetzt werden. Zugleich bietet das gemeinsame Indikatoren-Set die Möglichkeit, eine Gesamtsicht über die Cluster und die Ergebnisse der Maßnahmen zu erhalten.

(aktualisiert im September 2016)