Meldung
01.12.2016

Forschungskuratorium Textil: Umsatzplus mit textiler Intelligenz erwartet

Nicht nur Kleidung wird in Zukunft digital vernetzt sein, auch Bauteile werden durch den Einsatz smarter Textilien intelligent. Wie das Forschungskuratorium Textil e. V. in der aktuellen Fachbroschüre anhand vieler Erfolgsbeispiele belegt, stehen sogenannte Smart Textiles in zahlreichen Anwenderbranchen mit Umsatzplus am Start. Die Publikation „Smart Textiles – Licht, Wärme, Daten aus der Faser” listet auf 60 Seiten erstmals die Forschungs- und Produktionspotenziale in Deutschland auf.

Titelseite „Smart Textiles”
Titelseite „Smart Textiles”
© Forschungskuratorium Textil e. V.
Titelseite „Smart Textiles”

Produkte mit „Grips” aus Fäden und textilen Flächen stehen demnach vor dem Marktdurchbruch: Leuchtendes Ambiente und ultradünne Sitzheizungen auf textiler Grundlage ebenso wie sensorische, informierende oder stromerzeugende Fäden. Wesentliche Impulse für diese Technologiewelle haben deutsche Textil-Forschungsinstitute in Greiz, Aachen oder Denkendorf bei Stuttgart gelegt. Die Publikation „Smart Textiles – Licht, Wärme, Daten aus der Faser” listet auf 60 Seiten erstmals die Forschungs- und Produktionspotenziale in Deutschland auf.

Textilforscher arbeiten zum Teil seit mehr als einem Jahrzehnt zusammen mit Elektronikern, IT-Fachleuten und anderen Entwicklern am Erfolg der Smart Textiles: Mini-Textilsensoren für das Wundenmonitoring, Leuchtgarne mit näherungssensorischen Eigenschaften oder eine ebenfalls mit Fördermitteln des Bundeswirtschaftsministeriums unterstützte automatische Fertigungstechologie, die Textilien während der Flächenbildung bereits mit Leuchtdioden oder winzigen Bauelementen versieht.

Wenn Licht, Wärmeerzeugung oder Sensorik in Textilien integriert werden, erhalten Fasern und textile Flächen revolutionäre Eigenschaften. Textilien mit Sensorfunktion beispielsweise ermöglichen die Erfassung von Vitalparametern, Temperatur oder Feuchte. Damit sei „auch die Bahn frei für die Energieerzeugung aus Licht inklusive ihrer Speicherung in Kleidung”, sagt FKT-Chef Dr. Klaus Jansen.

Die Broschüre, in der auch internationale Smart Textiles-Aktivitäten von Google, Apple & Co. vorgestellt werden, kann unter untenstehendem Link heruntergeladen werden. Sie kann ferner als Druckexemplar über presse@textilforschung.de bestellt werden.