Meldung
05.11.2015

Forschungskuratorium Textil: Publikation des Textilforschungsberichts 2014

Das Forschungskuratorium Textil (FKT) hat einen neuen, umfangreichen Textilforschungsbericht veröffentlicht. Die für das Jahr 2014 herausgegebene Übersicht informiert Akteure der Textilbranche anhand von 293 Kurzberichten über die Forschungsergebnisse der 16 mitwirkenden Textilinstitute. Als Nachschlagewerk mit wissenschaftlichem Schwerpunkt sollen vor allem Unternehmen aus der Textil- und Bekleidungsindustrie, dem Textilmaschinenbau, der Chemiefaserindustrie, der Textilhilfsmittel- und Farbstoffproduktion sowie der Textildienstleistung knapp, aber umfassend über den aktuellen Forschungsstand der verschiedenen Textilsparten informiert werden.

Textilforschungsbericht 2014 des Forschungskuratoriums Textil e. V.
© Forschungskuratorium Textil e. V.
Textilforschungsbericht 2014 des Forschungskuratoriums Textil e. V.

Angewandte Forschung steht dabei zwischen den 16 Textilforschungsinstituten, weiteren Wissenschaftspartnern und dem vorwiegend mittelständisch geprägten Industriezweig bei den Fördergebern ganz oben auf den Bewilligungslisten. Als eines von einhundert Branchengremien im Netzwerk der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF ist das FKT mit jährlich weit über 13 Mio. Euro Fördermitteln ein herausragender Adressat des vorwettbewerblichen BMWi-Programms Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF).

„Trotz angespannter Mittelsituation in der IGF ist es uns erneut gelungen, zahlreiche hoch spannende textile Forschungsthemen – angeregt durch die Industrie – über alle Hürden hinweg im Wettbewerb der Förderprojekte durchzusetzen”, bilanziert FKT-Geschäftsführer Dr. Klaus Jansen. Auch beim Innovationsprogramm ZIM habe die Textilforschung im Vorjahr mit Auszahlungen von 16,7 Mio. Euro für insgesamt 416 Projekte zu den herausragend geförderten Technologiegebieten gehört. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der BMWi-Förderschiene INNO-KOM-Ost mit 4,2 Mio. Euro für 21 Projekte.

Einen Grund für die hohe Bewilligungsrate benennt Dr. Klaus Sprung, dessen AiF Projekt GmbH für das ZIM-Modul Kooperationsforschung verantwortlich zeichnet, in der soeben erschienenen Broschüre: „Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten textiler Produkte und Prozesse ermöglichen den Unternehmen, sich mit innovativen Produkten und Verfahren im Wettbewerb zu positionieren und zeigen neue Lösungsansätze für die Herausforderungen in den neuen Zukunftsfeldern Umwelt, Klimawandel, Sicherheit, Recycling usw. auf.”

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